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Aktualisiert vor 5 Minuten.

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NWZonline.de Region Bremerhaven

Nach Brand Auf Seute Deern: Restaurant sucht noch nach einer neuen Bleibe

22.02.2019

Bremerhaven Eigentlich wollte sich am Donnerstag Bremerhavens Bundestagsabgeordneter Uwe Schmidt (SPD) an Bord der „Seute Deern“ selbst einen Überblick über den entstandenen Brandschaden machen. Doch wie alle anderen auch, durfte Schmidt nicht an Bord. Die Staatsanwaltschaft hat den Windjammer erneut beschlagnahmt. Möglicherweise gibt es weitere Ermittlungsansätze. Am nächsten Dienstag, bestätigte der Geschäftsführer des Deutschen Schifffahrtsmuseums, Konrad Otten, komme erneut ein Sachverständiger auf das Schiff.

Am Mittwoch hatte Restaurantbetreiber Jens Schmidt Gelegenheit, einmal unter Deck nach dem Rechten zu sehen. „So schlimm, wie man zuerst dachte, sieht es gar nicht aus. Auf den eingedeckten Gästetischen sind die Rosen in den Blumenvasen immer noch frisch“, erzählt Schmidt und schluckt. Noch fällt es dem Gastwirt sichtlich schwer, zu verarbeiten, was mit seinem Restaurant passiert ist.

Zwei Optionen

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Gegenwärtig sucht Jens Schmidt nach einer neuen Bleibe. Zwei Optionen aus einer Fülle von Angeboten scheinen sich herauszukristallisieren. „Der Oberbürgermeister und das Schifffahrtsmuseum helfen mir. Dafür und für den ganzen anderen Zuspruch bin ich sehr dankbar.“

Für MdB Schmidt ist es wichtig, dass nach der Freigabe des Schiffes schnell an einem Konzept für die Sanierung des maroden, fast 100 Jahre alten Großseglers gearbeitet wird. „Das Bordrestaurant hatte einen ausgezeichneten Ruf. Daher sollte man so etwas auch in die Zukunftsplanung einbeziehen.“

Großer Zeitaufwand

Derweil dämpfte Otten Hoffnungen auf einen schnellen Beginn der Schiffssanierung. „Für die Planung des gläsernen Docks, aber auch für die Außen- und Innenarbeiten brauchen wir schon im Vorfeld viel Zeit. Und wenn man betrachtet, dass der eigentliche Neuaufbau mit allein acht Jahren angesetzt wurde, weiß man über welches Zeitfenster wir hier sprechen“.

Otten kündigte an, dass nach der Freigabe der „Seute Deern“ Reinigungsarbeiten stattfinden würden. Auch ist vorgesehen, einen Schiffssachverständigen an Bord zu holen, der sich einen Überblick verschafft.

MdB Uwe Schmidt denkt bereits über die Zeit nach der Sanierung nach. „Wir müssen den Museumshafen als Ganzes sehen. Natürlich steht dabei so ein Projekt wie die Seute Deern im Mittelpunkt. Aber auch für den restlichen Museumshafen wünsche ich mir mehr Belebung.“ Auf dem Gelände, so der Abgeordnete, müsse es knallen, zischen und dampfen.

Nach Schmidt wird an diesem Freitag gegen 12 Uhr die Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) am Schiff erwartet.

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Kreuzfahrer als Gäste

Gastwirt Schmidt trauert seinem Restaurant nach. Man habe ausgezeichnete Umsätze erwirtschaftet. „Das lag unter anderem an Kreuzfahrtgästen, die auf Empfehlung Bremerhavener Hotels verstärkt zu uns kamen.“

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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