Bremerhaven - Für viele auswärtige Besucher, die mit dem Auto zum Seestadtfest unterwegs waren, begann der Tag mit einer Geduldsprobe. Bereits am frühen Nachmittag bildete sich auf der Autobahn 27 in Richtung Cuxhaven wegen der Baustelle „Moorbrücke“ ein kilometerlanger Stau zwischen den Abfahrten „Geestemünde“ und Zentrum.
Doch dann konnte es für die Gäste endlich losgehen. Sie hatten die Auswahl zwischen mehr als 80 Schiffen und 150 Verkaufsständen. Dazu kommt das etwas weiter entfernt liegende Freibeuter-Dorf vor dem Deutschen Schifffahrtsmuseum.
Besonders beliebt jedoch sind nach wie vor die Schiffe, von denen die meisten ab etwa 12 Uhr täglich besucht werden können. Eine Reihe von Seestadt-Touristen bleiben nicht an Land, sondern haben einen mehrstündigen Törn auf einem der mittelgroßen Segelschiffe gebucht.
An diesem Sonnabend wird es in den Abendstunden richtig romantisch rund um die Seefahrer und ihre Windjammer, denn nach Einbruch der Dunkelheit beginnt das große Feuerwerk. Zu sehen ist es am besten vom Weserdeich aus. Erwartet werden dazu wie in jedem Jahr tausende von Zuschauern. Das Seestadtfest geht noch bis zum Sonntag.
