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NWZonline.de Region Bremerhaven

Nordseestadion braucht Millionen

01.03.2019

Bremerhaven Aus der Luft betrachtet wirkt das weit über die Grenzen Bremerhavens hinaus bekannte Nordseestadion wie eine völlig intakte Sportstätte. Von unten aber wird schnell klar: Hier muss ganz dringend etwas geschehen, damit dem Olympischen Sportclub (OSC) sein Lebensmittelpunkt nicht abhanden kommt.

Größtes Sorgenkind ist die überdachte Tribüne mit den darunter liegenden Funktionsräumen. Wind und Wetter haben der Konstruktion mächtig zugesetzt. Stahlträger sind marode, die darunter liegenden Betonstützen sind es ebenfalls. Wenn es regnet, müssen in den unteren Räumen Wassereimer aufgestellt werden, damit Sportler und Trainer sich keine nassen Füße holen.

Dass jetzt Hilfe in Sicht ist für den beliebten Sporttreffpunkt in der Seestadt ist auch einer Initiative des SPD-Ortsvereins Lehe-Nord, des OSC-Vorstandes und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Uwe Schmidt zu verdanken.

Schmidt hatte in Berlin gehört, dass das längst zugeschnürte Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ überraschend wieder geöffnet wurde und die Stadt informiert. Binnen weniger Wochen wurde unter der Federführung des Stadtplanungsamtes ein Förderantrag ausgearbeitet. Das Projektvolumen umfasst insgesamt 6,5 Millionen Euro.

„Dabei ist unbedingt zu beachten, dass es sich lediglich um einen ersten Bauabschnitt handeln würde“, betonte am Donnerstag bei einer Zusammenkunft im Nordseestadion Christian Bruns vom SPD-Ortsverein Lehe-Nord. Bruns, früher langjähriger Chef der Städtischen Wohnungsgesellschaft (Stäwog), ergänzte, dass sich die Gesamtkosten einer Sanierung nach einer Berechnung von Seestadtimmobilien auf 12 bis 15 Millionen Euro beliefen.

Ob das erhoffte Geld aus Berlin kommt, bleibt abzuwarten. „Der Bedarf an solchen Fördermitteln ist deutschlandweit groß – vielleicht ein Grund, solche Programme fortzusetzen, meinte MdB Schmidt.“

OSC-Präsident Gerd Gräfing, der ebenfalls an der Besprechung teilnahm, freut sich darüber, dass die Sanierung der Sportanlage in Gang kommen könnte. „Voriges Jahr musste der Tribünenbereich bereits gesperrt werden, weil kleine Betonstücke aus den Pfeilern bröckelten. Es ist wirklich Zeit,“ sagte Gräfing.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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