Bremerhaven - Sie haben keine Minute verloren. Sie sind voll im Zeitplan. Und sie haben nicht mehr Geld ausgegeben, als geplant. Unter dem Strich sind das immerhin 80 Millionen Euro. So teuer wird die neue Columbuskaje in Bremerhaven, modernste Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe alle Größen. Gestern begann der dritte und letzte Bauabschnitt. Dazu hatte die Hafenmanagementgesellschaft Bremenports Gäste in den alten Columbusbahnhof eingeladen.

Die empfing ein sichtlich gut gelaunter Bremenports-Geschäftsführer Robert Howe. „Bei bestem Kreuzfahrtwetter begrüße ich Sie alle herzlich und habe tatsächlich nur gute Nachrichten zu verkünden. Das hört man von anderen Großbaustellen dieser Art sonst doch eher selten“, strahlte Howe.

Knapp 600 Meter der neuen Kaje, die, wie berichtet, in die Weser hineingebaut wird, sind bereits fertig. Nun folgt das letzte, 217 Meter lange Teilstück. Die ersten 40 Tragbohlen sind bereits gerammt, weitere folgen. Bis Ende 2024 soll alles fertig sein.

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung der Kreuzfahrtwirtschaft für die Seestadt. „Daher ist dieser Kajenbau für uns äußerst wichtig“, erklärte Grantz. Hafensenatorin Kristina Vogt (Linke) ließ sich aus ihrem Ressort von Iven Krämer vertreten. Er wünschte sich weiterhin einen planvollen Bauverlauf und ein Einhalten der kalkulierten Kosten.