Bremerhaven - Mit dem gewohnten Bauernmarkt am Hafen und einem zusätzlich aufgebauten Fair- und Regionalmarkt geht das letzte Sonntagsvergnügen dieses Jahres im Schaufenster an den Start. Die Stände öffnen gegen 10 Uhr. Und weil die Wetterprognosen gut sind, rechnen die Veranstalter mit einem regen Zulauf, zumal fast schon traditionell Grünkohl gereicht wird. Für Vegetarier gibt es den auch ohne Kochwurst, Pinkel oder Kasseler.
Den Stammgästen der Sonntagsvergnügen wird sofort auffallen, dass die Kulisse diesmal anders ist. Etwas fehlt am Fischereihafen. Erstmals liegt der alte Seitenfänger „Gera“ nicht an seinem gewohnten Platz beim Oberfeuer. Wie berichtet, wird das schwimmende Museum gerade in der Bredo-Werft technisch überholt.
Zum siebten Mal schon wird dem Sonntagsvergnügen ein großer Fair- und Regionalmarkt angegliedert. Auf dem ist alles Bio. Das bestätigt ein Blick in die lange Angebotsliste: Bio-Apfel, Bio-Fisch, Bio-Zitrone, Bio-Wein und Bio-Käse. Außerdem holt Christian Ehlers warmen Bio-Flammlachs direkt vom Feuer. Bio-Forellen sind ebenfalls im Angebot.
Ein großes Thema ist nach wie vor Fairtrade, der faire Handel. In der Region Unterweser sind seit 2013 mehrere Kommunen (Bremerhaven, Geestland, Brake, Lemwerder, Stadtland und Hagen im Bremischen) sowie zwei Bremerhavener Schulen mit einem Fairtradesiegel ausgestattet worden. Dazu passen verschiedene Darbietungen beim Markt in Bremerhaven. Es gibt eine Gesprächsrunde zum Thema „Zukunftsfähiges Handeln“ mit den Repräsentanten der Kommunen (13.30 Uhr) und eine Fairtrade-Modenschau um 14 Uhr.
