Bremerhaven - Hochbetrieb in den Schleusen: Am Dienstag trafen bereits die meisten Großsegler in Bremerhaven ein, um an den Maritimen Tagen teilzunehmen. Die beliebte Großveranstaltung eröffnet an diesem Mittwoch Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD).

Als einer der ersten schwimmenden Gäste schob am späten Vormittag der spanische Nachbau „Galeon Andalucia“ seinen wuchtigen, braunen Bug über die Weser in Richtung Kaiserschleuse. Von dort aus ging es weiter zu einem gefürchteten Nadelöhr. Bei der schmalen Durchfahrt an der Hebebrücke zwischen Kaiserhafen und Neuem Hafen gab es beim letzten Besuch der Spanier wegen starken Seitenwindes Probleme. Noch vor dem Erreichen der Durchfahrt berührte der Holzrumpf damals die Kaje des Hafenbeckens. Dabei wurden einige Löcher ins Holz gerissen – aber nur oberflächlich.

Diesmal ging alles gut, obwohl das Schiff auf einer Seite der Mauer bedrohlich nahe kam. Stabile schwarze Fender schützen die „Galeon Andalucia“ aber sicher und wirksam.

Das Flaggschiff der Maritimen Tage, die „Alexander von Humboldt II“, lag zu diesem Zeitpunkt bereits am Stammplatz im Neuen Hafen. Die „Alex“ hatte vor Bremerhaven noch Station in dem Seegebiet nördlich der Insel Helgoland gemacht.

Nicht nur die „Alex“ und die „Galeon Andalucia“, die von Amsterdam Bremerhaven anlief, können während der Maritimen Tage besichtigt werden. Viele Fahrzeuge haben „Open Ship“.