Bremerhaven - Daran wirken das Land Bremen und die Stadt Bremerhaven gemeinsam mit: In Geestemünde und damit in der Nähe des Schaufensters Fischereihafen soll in den kommenden Jahren ein ganz neuer Stadtteil entstehen. Wo genau, davon machten sich Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte und Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (beide SPD) schon vor Monaten ein Bild – vom Dach eines alten Bürogebäudes aus.
Inzwischen sind die Planungen gut vorangekommen. Im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs überzeugte ein Entwurf des Kopenhagener Büros Cobe nicht nur Bürgerinnen und Bürger. Auch die Politik ist recht angetan.
Allen voran die SPD. Ihr Parteivorsitzender Martin Günthner erklärte, der Kobe-Plan sei sozial, bezahlbar und nachhaltig umzusetzen. „Auf diesen Dreiklang kommt es uns an“, so Günthner. Dem trage die Planung für das „Werftquartier“ Rechnung und sei für die SPD so die Richtschnur.
Im „Werftquartier“ sollen sich wissenschaftliche Einrichtungen niederlassen. Aber auch an eine private Wohnbebauung ist gedacht. Der neue Stadtteil, so Günthner, solle attraktiv für jung und alt sein.
