BREMERHAVEN - Der Bevölkerungsschwund in Deutschland wird laut einer Studie das Leben besonders in den ländlichen Regionen gravierend verändern. Das Ende des demografischen Wachstums bedeute auch das Ende des wirtschaftlichen Wachstums, sagte der Leiter des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, Reiner Klingholz, am Dienstag zur Vorstellung der Studie.
Dabei gehört Bremerhaven zu den zehn unattraktivsten Städten in Deutschland. In der Studie zur demografischen Lage hat das Institut deutschlandweit über 400 Kreise und kreisfreie Städte miteinander verglichen. Merkmale waren unter anderem die Wirtschaftskraft und die Altersstruktur der Bevölkerung.
Bremerhaven rangiert dabei gemeinsam mit Lübeck (Schleswig-Holstein), Goslar, Gelsenkirchen, Herne oder Recklinghausen (alle Nordrhein-Westfalen) auf den hinteren Plätzen.
Unter den ersten 20 Kreise und kreisfreien Städte der Instituts-Rangliste mit den besten Zukunftsaussichten sind 15 aus Bayern und Baden-Württemberg.
