Bremerhaven - Wenn die Papenburger Meyer Werft ein neues Kreuzfahrtschiff an die jeweilige Reederei übergibt, dann ist das mehr als reine Formsache. Auf beiden Seiten geht es um sehr viel Geld. Solche Geschäfte lassen sich in Bremerhaven wegen besonders günstiger Rahmenbedingungen wohl recht erfolgreich abwickeln. Das war auch der Grund für den Kurzaufenthalt der „Carnival Jubilee“ am Montag in Bremerhaven.

Wie berichtet lag das 345 m lange Riesenschiff im Bereich der nördlichen Stromkaje zwischen Containerfrachtern, war für die Öffentlichkeit daher so gut wie gar nicht präsent.

Doch das dürfte sich schon sehr bald ändern – wenn auch nicht in Bremerhaven. Der amerikanische Luxusliner ist gerade auf dem Weg zur Kanaren-Insel Teneriffa. Dort wird Proviant geladen und Treibstoff für die anstehende Atlantiküberquerung gebunkert.

An Bord ist alles fertig für die ersten Gäste. Die kommen nach den bisherigen Planungen einen Tag vor Heiligabend, am 23. Dezember, in der US-Küstenstadt Galveston, Texas, an Bord. Von dort aus soll die „Carnival Jubilee“ dann zu einwöchigen Karibikkreuzfahrten starten. Nach Bremerhaven zurückkehren dürfte das Schiff erst einmal nicht.