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NWZonline.de Region Bremerhaven

Tödlicher Unfall Auf A27 Bei Bremerhaven: Helfer werden im Einsatz behindert und beleidigt

13.08.2018

Bremerhaven Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 27 bei Bremerhaven ist am Sonntagmorgen ein Mann ums Leben gekommen, drei weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Wie die Polizei am Abend mitteilte, war ein 79-jähriger Fahrer aus Korschenbroich (Nordrhein-Westfahlen) gegen 10.14 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bremerhaven-Wulsdorf und Bremerhaven-Süd „nahezu ungebremst“ auf einen vorausfahrenden Pferdeanhänger geprallt.

„Durch den Aufprall riss der leere Pferdeanhänger vom Zugfahrzeug ab und blieb auf der Seite liegen“, berichtet Polizeihauptkommissar Martin Kühne. Der Wagen des Unfallverursachers kam erst 700 Meter später zum Stehen, für den 79-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Offenbar hatte er bereits kurz vor dem Unfall gesundheitliche Probleme, heißt es von Seiten der Polizei. Seine 78-jährige Beifahrerin kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die beiden Insassen des Pferdetransporters – ein 53-Jähriger aus Geestland sowie seine 49-jährige Beifahrerin – wurden leicht verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden wird von der Polizei auf rund 25.000 Euro geschätzt.

„Aufgrund der umfangreichen Spurenlage, der Größe der Unfallstelle und dem damit verbundenen Aufwand der Spurensicherung vor Ort wurde die Fahrbahn in Richtung Bremen für rund fünf Stunden voll gesperrt“, berichtet Hauptkommissar Martin Kühne. Der Verkehr wurde demnach unter Aufsicht von Beamten zurückgeführt. Während der Bergungsarbeiten sei es dann zu unfassbaren Szenen gekommen: Einigen Verkehrsteilnehmern mussten die Beamten Platzverweise erteilen, „da sie fortlaufend die Spurensicherungs- und Unfallbearbeitungsmaßnahmen vor Ort störten“, berichtet der Polizeisprecher.

Doch die Platzverweise schienen einige nur weiter angestachelt zu haben, da sie „die eingesetzten Beamten unter anderem als ,unfähige Idioten’ und ,Arschlöcher’“ bezeichneten, schildert Martin Kühne. Sie hätten erst unter Androhung von Folgemaßnahmen die Unfallstelle verlassen.

Andere Verkehrsteilnehmer hätten dabei deutlich vorbildlicher gehandelt: „Viele Verkehrsteilnehmer fanden anerkennende Worte für unsere Arbeit und boten sogar Verpflegung in Form von Getränken an“, lobt Hauptkommissar Martin Kühne.

Sehen Sie hier eine ausführliche Reportage über Gaffer:

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Christian Ahlers Redakteur / Online-Redaktion
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