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Planung Wartesaal der 1. Klasse bleibt erhalten

Bremerhaven - Umfassende Modernisierungspläne des Landes Bremen und der Stadt Bremerhaven dürften bei der Entscheidung für die international operierende Global Ports Holding eine wesentliche Rolle gespielt haben, sich um die Betreibung des Kreuzfahrtstandortes direkt an der Weser zu bewerben. Wie berichtet, erhielt das Unternehmen mit türkischen Wurzeln den Zuschlag. Übernehmen will man das Management spätestens Anfang 2025, vielleicht aber auch schon früher – und das für mindestens zehn Jahre.

Ertüchtigung erforderlich

Damit die Reisebranche in Bremerhaven in den kommenden Jahren weiter wachsen kann, sind wichtige Vor­aussetzungen zu erfüllen. Der gesamte Standort bedarf einer gewissen Ertüchtigung – auch was die baulichen Verhältnisse betrifft. Auswärtige Architekten haben den Planern vor Ort die Augen geöffnet: Statt des zunächst favorisierten Rückbaus des alten Columbusbahnhofes soll das in Teilen recht marode Bauwerk nun erhalten und entscheidend modernisiert werden.

Wesentlicher Baustein ist wohl die Aufstockung des gegenwärtig sechsstöckigen höchsten Gebäudeteils., Damit könnte auch nach Ansicht der Hafenmanagementgesellschaft Bremenports eine neue Landmarke als Pendant zum Sail-City-Gebäude und damit eine sichtbare Verbindung von Hafen und Stadtzentrum entstehen.

Neue Nutzung

Außerdem denken die Architekten an den Neubau eines separaten Parkhauses. Nach der Sanierung sind neben der Nutzung als Kreuzfahrtterminal inklusiv Gepäckabfertigung und Büros für die maritime Wirtschaft weitere Verwendungsmöglichkeiten denkbar: Kunst und Kultur, Hotel- und Gastgewerbe bis hin zu Veranstaltungs- und Tagungsräumen. Besonders wichtige Gebäudeteile wie den historischen Wartesaal der 1. Klasse, die Wartehalle und den Eingangsbereich wollen die Architekten möglichst erhalten.

Nach wie vor defekt sind die beiden Aufzüge zur Besucherterrasse – gerade eine schlechte Visitenkarte für die Seestadt Bremerhaven.

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