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NWZonline.de Region Bremerhaven

Als wäre beim Sturm nichts passiert

11.11.2017

Bremerhaven Es ist gerade einmal zwei Wochen her, dass das Sturmtief „Herwart“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 117 km/h über Bremerhaven hinwegzog. Das Mittlere Hochwasser (MHW) lief nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes 2,60 m höher auf als sonst – kein Problem für den seit Jahren immer wieder verbesserten Küstenschutz in der Seestadt.

Überschwemmt wurde einmal mehr der Willy-Brandt-Platz an der Seebäderkaje. Wo die Wellen bis zum Treppenaufgang der Strandhalle schwappten, gingen wenige Stunden später schon wieder viele Ausflügler spazieren – trockenen Fußes und so, als sei überhaupt nichts passiert.

Im kommenden Februar liegt eine der folgenschwersten Sturmfluten 56 Jahre zurück. Vom 16. auf den 17. Februar 1962 lief das Wasser mit 5,35 m über Normal Null (NN) auf. Damals waren die Folgen verheerend. In Höhe des Strandbades brach der Deich auf eine Länge von 30 Metern. Noch schlimmer traf es die Tiergrotten, die heute Zoo am Meer heißen. Wasser und Sturm ließen die zur Weserseite zeigende Schutzmauer teilweise einstürzen. Binnen kurzer Zeit stand das Areal unter Wasser. Viele Tiere ertranken.

Heute hat man sich auf solche Wettereignisse eingestellt. Doch einen Schwachpunkt gibt es immer noch: Das fehlende Geestesperrwerk. Dessen Bau wird schon seit Jahren geplant.

Heiner Otto
Korrespondent
Redaktion Bremerhaven
Tel:
0471 95154216

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