Bremerhaven - In Bremerhaven will die CDU-Stadtverordnetenfraktion nach einer Pause von fast vier Jahren das Thema „Stationäres Hospiz“ wieder stärker in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken. Bislang gibt es in der Seestadt eine solche Einrichtung noch nicht. Sterbenskranke müssen daher auf Einrichtungen in der Umgebung Bremerhavens ausweichen.

An diesem Dienstag trifft sich auf Einladung der Christdemokraten um 19 Uhr eine Expertenrunde im Dr.-Lothar-Koring-Haus der Arbeiterwohlfahrt an der Surfeldstraße 29. Zugesagt hat auch Mark Castens aus Ovelgönne, Mitglied des Runden-Tisches „Hospiz und Palliativversorgung im Land Bremen“. Mit dabei sind ferner Ute Horn und Dr. Thomas Kossow von der Ambulanten Palliativversorgung, Dr. Hartmut Hundhausen vom Hombre-Hospizmodell Bremerhaven, Volker Tegler, (AWO) sowie Sandra Ahrens (CDU).

Nachgehen wollen die Fachfrauen und Fachmänner vor allem der Frage, ob das vorhandene Versorgungsangebot in Bremerhaven für sterbenskranke Menschen ausreicht, ob der fehlende Baustein „stationäres Hospiz für Bremerhaven“ notwendig ist und wie er gegebenenfalls nachhaltig finanziert werden könnte.

Paul Bödeker, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung, sowie der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Thorsten Raschen erklärten dazu: „Das sind wichtige Themen. Daher würden wir uns über einen guten Besuch der Veranstaltung auch besonders freuen.“