Bremerhaven - Bremerhavener Unternehmen, die sich beispielsweise auf Schiffbau oder Windenergie spezialisiert haben, setzen mit Blick auf ihre weitere Entwicklung oft nicht genug Jungingenieure oder andere Fachkräfte ein, die am Markt als besonders qualifiziert gelten. Dieser Auffassung ist zumindest Tobias Keuter, Leiter der Bremerhavener Brunel Niederlassung. Brunel zählt nach eigenen Angaben mit über 40 Standorten und einem Netzwerk von 3000 hoch qualifizierten Mitarbeitern zu den führenden Ingenieurdienstleistern.
„Mit dem derzeitigen Fachkräftebestand können künftige Herausforderungen nicht bewältigt werden“, glaubt Keuter. Dennoch fokussierten sich viele ortsansässige Unternehmen bei der Personalsuche auf Mitarbeiter mit langjähriger Berufserfahrung. Das hält der Brunel-Spezialist für den falschen Weg. Gerade in dieser Region sei der Bedarf an Fachkräften sehr hoch.
