Bremerhaven - Die bis zum Rand mit Eis gefüllten Styroporkisten sind noch originalverpackt. Martin Sander, beim Seefisch Groß- und Einzelhandel Schüttler & Seifert verantwortlicher Geschäftsführer für den Einzelhandel und sein Mitarbeiter André Vogt öffnen die Box und kippen den Inhalt mit Schwung auf den großen „Operationstisch“. Dort liegt nun frischer Rotbarsch in bester Qualität. Was folgt, ist Routinearbeit für die Männer. „Per Hand filetiert wird nicht nur in unserem Unternehmen. Auch anderswo ist das im Bremerhavener Fischereihafen durchaus üblich. Der Kunde weiß Qualität zu schätzen. Dafür zahlt er einen Preis und wir liefern ihm die beste Ware“, erklärt Sander im NWZ -Gespräch .
Nicht nur Rotbarsch, auch andere bei der Kundschaft beliebte Speisefische kommen im Fischereihafen unter das Messer. Ganz gleich, ob Seewolf, Schellfisch, Kabeljau oder Lachs: „Filetieren lassen sich solche Sorten fast immer. Wer will, kann die Fische im Ganzen bekommen und sie zu Hause selbst zubereiten“, ergänzt Vogt, der früher mal auf einem Fischdampfer fuhr und das Geschäft auch von der anderen Seite kennt.
Bei Schüttler & Seifert geht nach Worten von Geschäftsführer Sander nur Filet über den Landentisch, das vorher einzeln auf dem Leuchttisch gelegen hat und dort auf Qualität kontrolliert wurde. Das, so Sander, sei man den Verbrauchern schuldig.
