Bremerhaven - Zwischen zwei Finger nehmen, vorsichtig drehen bis es knackt und dann zuerst den Kopf der Krabbe und anschließend den Schwanz abziehen. Profis schaffen das in unglaublicher Geschwindigkeit, Amateure brauchen meist etwas länger. So oder so – das Ergebnis ist ein leckerer Krabbenimbiss. Und wer sich beim Krabbenpul-Wettbewerb im Rahmen des 31. Krabbentags an diesem Sonnabend auf dem Dorfplatz gut schlägt, darf mit einer kleinen Belohnung rechnen. Der Wettbewerb beginnt nach Angaben des gastgebenden Wremer Heimatvereins gegen 15.30 Uhr, die Veranstaltung selbst ist ab 11 Uhr geöffnet.
In Bremerhaven ist der Krabbentag bei vielen Einheimischen besonders beliebt. Sie kommen oft mit dem Fahrrad gern in den kleinen Krabbenort direkt an der Außenweser und lassen es sich einige Stunden gut gehen – auch kulinarisch. Berühmt ist die kleine Küche am Dorfplatz. Dort gibt es Tellergerichte mit Fisch und anderen Zutaten direkt aus der Pfanne. Außerdem sind Räucheraale, Forellen, Schollen und Matjes im Angebot. Am Museum für Wattenfischerei und auf dem Dorfplatz erwartet Besucherinnen und Besucher zudem ein maritimes Musikprogramm. Dafür bereits eifrig „trainiert“ hat der Wremer Shanty Chor.
Das bereits erwähnte Museum für Wattenfischerei sowie das Kuriose Muschelmuseum sind am Krabbentag geöffnet und nehmen keinen Eintritt. Zudem informiert Rene Schmidt über die Ausfahrten mit dem Krabbenkutter „Claudia“.
