Bremerhaven - Bei bestem Sommerwetter drängten sich die Menschen durch das Zen-trum von Wremen, um dort das 31. Krabbenfest zu feiern. Die maritime Verpflegung stand dabei für viele Gäste im Vordergrund. Eine kleine Küche auf dem Dorfplatz bot Krabbenbrot mit Spiegeleiern.
Wer lieber gebratene Scholle haben wollte, wurde ebenfalls bedient. Dabei mussten die Schollen-Fans allerdings ein wenig länger warten als sonst, denn die beliebten Plattfische sind dieses Jahr so groß, dass es etwas dauerte, bis sie wirklich „durch“ waren.
Großes Interesse registrierten die Anbieter auch an den Fischständen. Hier roch alles lecker nach frisch geräucherten Aalen und Forellen. Und auch frische Krabben gingen gut, selbst wenn für das Kilo ungepulte Ware 15 Euro anfielen.
Dabei geben die Preise für schmackhaften Nordsee-Granat gerade wieder etwas nach. Im Bremerhavener Fischereihafen verlangten die Geschäfte bis vor Kurzem noch Kilopreise von 20 Euro. Entsprechend teuer sind, wie berichtet, die Fischbrötchen mit den Mini-Garnelen.
Und um die drehte sich beim Krabbentag vieles. Henning Siats, Vorsitzender des gastgebenden Wremer Heimatkreises, zeigte sich mit der Resonanz einmal mehr zufrieden. Höhepunkt war am Nachmittag der Krabbenpulwettbewerb. In der Konkurrenz der Amateure behauptete sich eine Starterin aus Bremerhaven und auch bei den Geübten ging der Preis in die Seestadt. Den Profi-Preis der Könner aber sicherte sich natürlich eine Teilnehmerin aus Wremen.
