Bremerhaven - Ein durchweg ruhiges Einsatzgeschehen haben Polizei und Feuerwehr in der Silvesternacht registriert. Die meisten Menschen hielten sich offenbar an die Auflagen wegen der Coronakrise – aber nicht alle. Vor allem in mehreren Bremerhavener Stadtteilen wie beispielsweise in Schiffdorferdamm wurden Batterien, Böller und Leuchtraketen abgefeuert.
34 Notfälle gemeldet
Die Polizei schritt nach eigenen Angaben bei allen gemeldeten Verstößen ein. Man habe neben drei Schreckschusswaffen viel Feuerwerk sicherstellen müssen, so ein Polizeisprecher.
Aufgelöst werden musste im Bremerhavener Stadtteil Lehe eine private Silvesterfeier mit 50 Personen. In einem Lokal in Mitte tanzten die Gäste ins neue Jahr – und wurden von der Polizei nach Hause geschickt.
Der Rettungsdienst fuhr in der Silvesternacht nach Feuerwehrangaben 34 Einsätze im Stadtgebiet. Meist habe es sich um kleinere Verletzungen gehandelt, hieß es seitens der Feuerwehr.
Mit Sonderrechten zu einem medizinischen Notfall unterwegs war am Silvestermorgen in Bremerhaven ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. In Höhe des Kreuzungsbereiches Elbestraße/Ludwigstraße rammte ein anderer Pkw den Notarztwagen. Offenbar hatte der Fahrer weder Blaulicht noch Martinshorn wahrgenommen.
Bei dem Aufprall erlitten der Notarzt und der Notfallsanitäter Verletzungen. Dennoch leisteten sie für ebenfalls verwundete Insassen des anderen Fahrzeugs – es war mit insgesamt fünf Personen besetzt – medizinische Hilfe. Wenig später trafen die nachgeforderten Kräfte ein. Zwei Autoinsassen mussten ihre Verletzungen im Krankenhaus versorgen lassen.
Bei Unfall Totalschaden
Sowohl der Notarztwagen als auch der andere Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach Angaben der Feuerwehr entstand am Einsatzfahrzeug Totalschaden.
