Bremerhaven - Wer will, kann die Zeit etwas zurückdrehen: Ende des 19. Jahrhunderts wütete der Serienkiller Jack the Ripper im Londoner East End. Dort tötete er kaltblütig und grausam mehrere Frauen. Diese Bluttaten sind bis heute nicht aufgeklärt, obwohl es gewisse Indizien gibt. Und die führen auch nach Bremerhaven. Vermutet wird, dass der Ripper ein deutschstämmiger Seemann des Norddeutschen Lloyds war. Dessen Schiffe legten meistens in Bremerhaven ab – auch nach England.
Auffällig war, dass die mysteriösen Morde immer dann verübt wurden, wenn gerade mal wieder ein Schiff des Norddeutschen Lloyds in London war. Dann schlug der Ripper wieder zu und tötete die nächste Frau.
Wer sich für die vielen Theorien interessiert, die sich um diese ungelösten Kriminalfälle ranken, ist am Montag, 31. Oktober, im Deutschen Auswandererhaus an der richtigen Stelle. Ab 18.30 Uhr dreht sich dort während einer Erwachsenenführung (mit Begrüßungscocktail) alles um den berüchtigten Serienmörder. Wer dabei sein möchte, meldet sich im Auswandererhaus an unter
Einen Tag zuvor (30. Oktober) erwartet das Museum jüngere Gruselfreunde (7 bis 12 Jahre) zur Entdeckungstour. Zu Halloween treiben die Museumsgeister ihr Unwesen im dann menschenleeren Auswandererhaus.
