Bremerhaven - Weil sie glauben, dass Bremerhaven als Standort großer Unternehmen der Windkraft-Industrie ein Vorbild für Asien sein könnte, besucht an diesem Mittwoch eine japanische Delegation aus Fukushima die Seestadt. Die Teilnehmer kommen vornehmlich aus der Stadt Iwaki. Dort lebten vor der Nuklearkatastrophe im März 2011 noch 350 000 Menschen. Aus Angst vor der radioaktiven Belastung des gesamten Distrikts zogen aber viele Familien weg.

Nun wollen die Japaner Iwaki-City zu einem Bremerhaven in Asien werden lassen. So zumindest verlautete es vorab aus Teilnehmerkreisen. Neben verschiedenen Vorträgen erwartet die Besucher aus Japan eine Besichtigungstour zur Schwerlastkaje, zum Labradorhafen, zum Containeraussichtsturm sowie zu den Windrad-Prototypen in Speckenbüttel.

Anschließend begrüßt Bremerhavens Umweltstadträtin Anke Krein die japanische Delegation in der Strandhalle am Weserdeich.