Bremerhaven - Ob sich der Zoo am Meer in Bremerhaven bei den Eisbären erneut auf Nachwuchs freuen kann oder ob Bärin Valeska eine „Babypause“ einlegt – diese Frage beschäftigt gegenwärtig das Personal des kleinen Tiergartens an der Weser ganz besonders. „Verlässliche Antworten kann man im Voraus nicht geben. Das ist alles Kaffeesatzleserei“, erklärte am Dienstag in einem NWZ -Gespräch die Direktorin des Zoos, Dr. Heike Kück.
Gewöhnlich fressen sich trächtige Bärinnen ein erhebliches Eigengewicht an. Mit rund 180 Kilo bringt Valeska zwar einiges auf die Waage, werdende Bärenmütter sind aber eigentlich deutlich schwerer. Bis Mitte Januar werfen Eisbärinnen – so gesehen also noch Zeit für Valeska. Manchmal, so Heike Kück, halte sich die Bärin in der Wurfhöhle auf, doch draußen, unter freiem Himmel, gefalle es ihr auch gut. Also heißt es: abwarten.
Valeska ist die Mutter von Lale. Die kleine Bärin verhalf dem Zoo am Meer seinerzeit zu einem enormen Zulauf. Die Besucherzahlen stiegen rasant an. So wäre es sicherlich erneut, wenn Valeska ein oder zwei Junge zur Welt bringen würde. Seit Wochen lebt sie von „Lloyd“, dem Vater Lales, getrennt – auch um ihr die nötige Ruhe zu bieten für den Fall des Falles. Sollte sich bis Mitte Januar nichts tun, dann dürfte die „Babypause“ Realität sein.
