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NWZonline.de Bundestagswahl

Spekulationen um künftige Ministerposten

28.08.2013

Berlin Der Bär ist noch nicht erlegt – sprich: die Bundestagswahl gewonnen –, aber in schwarz-gelben Gesprächskreisen wird längst das Fell in Form von Ministerposten verteilt. Die Spekulationen laufen auch deshalb heiß im Hintergrund, weil niemand zu spät kommen will beim Heben des Fingers.

Realisten in der FDP rechnen bei einer Neuauflage von Schwarz/Gelb mit einem Kabinettsposten weniger in der Merkel-Regierung. Das gute Ergebnis von 2009 sei nicht zu wiederholen. Kaum ein Liberaler zweifelt, dass Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel seinen Sessel verliert. „Gesetzt sind nur zwei Minister: Philipp Rösler als Wirtschaftsminister und Guido Westerwelle für das Auswärtige Amt“, heißt es in der FDP-Führung. Bei Daniel Bahr ist fraglich, ob die FDP wieder das Gesundheitsressort erhält. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gehört ebenfalls zur Wackel-Abteilung.

Ein heißes Gerücht besagt, dass Ex-Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) wieder zu Minister-Ehren kommen könnte, nachdem sie wegen Wirbels um ihre Promotionsarbeit in diesem Jahr das Handtuch geworfen hatte. „Mir macht die Arbeit im Entwicklungshilfeausschuss Spaß“, zitieren CDU-Abgeordnete aus Gesprächen mit Schavan. Die Baden-Württembergerin als Chefin im Entwicklungsressort? Kanzlerin Angela Merkel (CDU) soll großen Wert auf eine Rückkehr legen.

Bei einem anderen CDU-Minister stehen die Signale eher auf Abschied. Kaum jemand rechnet damit, dass Thomas de Maizière ins Verteidigungsministerium zurückkehrt. Zu unglücklich agierte der frühere Kanzleramtschef und Ex-Innenminister in den letzten Monaten. Es fällt in Gesprächen auf, wie gern de Maizière auf die Zeit als Innenminister zurückblickt.

In den Reihen von Verteidigungspolitikern der Union sollen schon die ersten mit den Füßen scharren für die Nachfolge, hört man. Abwarten. Ins Verteidigungsministerium könne die Union nur einen Mann aus der ersten Reihe schicken, lautet die Einschätzung. Immer wieder fällt der Name von Fraktionschef Volker Kauder.

Im Gegensatz zu Familienministerin Kristina Schröder, die auf keiner Spekulationsliste mehr auftaucht. Zu unglücklich agierte die junge Hessin. Aber vielleicht bleibt ein Ministeramt in der Familie. Ehemann Ole Schröder (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, gilt als sehr ehrgeizig – im Gegensatz zu seinem Chef, Hans-Peter Friedrich (CSU). Der Bayer wurde nie warm mit dem Amt als Bundesinnenminister.

Ein Fragezeichen steht über Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Nicht wegen seiner Qualifikation. Die ist unumstritten. Aber will der Ehrgeizige mit 71 Jahren nochmals die Last eines so bedeutenden Ministeramtes schultern? Die Entscheidung, so hört man, liege allein bei Schäuble. Merkel lasse ihm freie Wahl.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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