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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Butjadingen

Alltagsszenen und Banales in lyrische Texte verpackt

24.02.2011

TOSSENS Seit Beginn des Schuljahres nehmen Schüler der Klasse 11 des Gymnasialzweiges der Tossenser Zinzendorfschule am Unterricht im Seminarfach Sprache statt. Nun haben sie die Ergebnisse ihrer Arbeit in einem abendlichen Programm vorgestellt.

Nachdem Kursleiterin Ellen Walther in Grundlagen und Praxis darstellenden Spiels eingeführt hatte, erhielten die Schüler die Aufgabe, kurze Stücke zu erarbeiten, deren Dialoge aus Gedichttexten und lyrischen Versatzstücken bestehen sollten. So entstanden vier überraschende Arbeitsergebnisse, die jetzt vor etwa 100 Zuschauern auf die Bühne gebracht wurden „Dummheit zum Quadrat“ lautete der Titel eines Stückes um den Schwerenöter Alechandro und seine Beziehungsprobleme mit drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Zahlreiche Liebesgedichte bildeten die Grundlage für die Dialoge zwischen den Akteuren und zwei Erzählern, die durch das Stück führten. Talke Schindler, Ann-Christin Luga, Johann Bremermann, Simone Evers, Lilly Extra und Carolin Plate spielten.

„Menschen – Züge – Emotionen“ nannten Hanna Schütte, Amelie Jansen, Rieke Koschnitzke, Marika Blarr und Nele Broer ihr Stück, das Gespräche von Menschen verschiedenen Alters und Schichtzugehörigkeit auf einem Berliner Bahnsteig zeigt. Bei Kästner, Ringelnatz und anderen namhaften Lyrikern sind sie fündig geworden, um ihre Typen dazustellen.

An Sergio Leone erinnerte der Titel des Stückes von Roman Seebeck, Lisa und Marie Schlesies-Janssen, Steven Sander sowie Finja Reimers: „Das Spiel vom Tod“. In der Vorhölle treffen vier sonderbare Zeitgenossen aufeinander und würfeln mit der Vorzimmerdame des Sensenmanns um das Weiterleben. Durch die Gedichte, die jeder von ihnen vorträgt, wird bald klar, dass keiner von ihnen ein Verlust für die Erde ist..

Abschließend betraten Büsra Karabacak, Johanna Evers, Alena Rüscher, Marina Bartzsch und Johanna Düser die Bühne und boten „Eine ganz banale Geschichte“ dar. Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden – auch das wäre ein passender Titel gewesen für eine Szene, in der wieder vornehmlich Liebesgedichte erklangen und gespielt wurden. Einen besonderen Charakter erhielt dieses Stück durch die Klavierbegleitung von Sarah Ahlers. Für die Beleuchtung sorgten bei den Darbietungen Felix Jedebrock, Ole Dittmann und Jan-Ole Francksen.

Ideenvielfalt, Qualität der Darstellung und Spielfreude sorgten für große Zufriedenheit beim Publikum.

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