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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Butjadingen

Wichtigstes Ökosystem des menschlichen Körpers

06.04.2019

Burhave Weltweit leiden Millionen von Menschen un- ter Verdauungsproblemen mit Verstopfung oder einem unregelmäßigen Stuhlgang. Um eben solche Leiden ging es bei dem Vortrag „Wenn es auf dem Klo nicht klappt“, zu dem Gerhard Bruns und Dr. Marlene Laturnus vom Butjadinger Forum Naturheilkunde und Medizin ins Atrium in Burhave eingeladen hatten. Als Referent war der Heilpraktiker Gerd Decker zu Gast.

Gerd Decker, Jahrgang 1949, ist seit 36 Jahren Heilpraktiker. Seine Schwerpunkte sind ganzheitlich-naturheilkundliche Therapien für chronische Erkrankungen. „Gesunder Darm – gesunder Mensch“ lautet seine Maxime.

Darmprobleme seien komplex, betonte der Referent, und hätten stets mit einer gestörten Darmflora zu tun. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden geschwächt. Arbeitet der Darm nicht richtig, komme es vermehrt zu Allergien oder auch zu rheumatischen Beschwerden. Hautprobleme, Depressionen, Übergewicht und nicht zuletzt Krebs hätten ihre Ursachen nicht selten in einer schlechten Verdauung. „Unsere Psyche und unser Darm sind eng miteinander verknüpft“, Gerd Decker. Daher sei es nicht verwunderlich, wenn sich Menschen nicht wohl fühlten, wenn es „auf dem Klo nicht klappt“.

„Die Vorgänge im Darm bilden das größte und wichtigste Ökosystem des menschlichen Körpers“, führte der Heilpraktiker aus. Der Darm habe eine Länge von fünf bis sieben Metern und eine Oberfläche von bis zu 1000 Quadratmeter. „Die Lunge hat nur 70 Quadratmeter, und die Haut misst lediglich zwei Quadratmeter“, verglich Gerd Decker.

Verstopfung, Blähungen, Sodbrennen und Völlegefühl seien lediglich Symptome für eine grundlegende Störung der Darmflora. Hervorgerufen werde sie nicht zuletzt durch falsche Ernährung. So beginne eine gute Verdauung bereits mit dem Essen: „Jeder Bissen sollte 30 mal gekaut werden“, riet der Referent Wer Probleme mit dem Stuhlgang hat, sollte das nicht mit Abführmittel beheben. Sie wirkten nur kurzzeitig, machten zudem abhängig.

Gerd Decker stellte in seinem Vortrag wirkungsvolle Verfahren für eine mikroökologische Darm-Therapie vor. Damit seien in vielen Fällen Heilungen oder Linderungen möglich. Wichtig sei dabei ein ausführliches Gespräch mit dem Therapeuten, das den Weg in die Heilung öffnen könne. „Die notwendige Mitarbeit für die Veränderung des krankmachenden Lebensstils ist eine wichtige Voraussetzung“, sagte Decker.

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