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Vollsperrung auf der A1 bei Groß Ippener
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

Vollsperrung auf der A1 bei Groß Ippener

NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Butjadingen

Schließung für Butjadingen besonders bitter

02.02.2019

Butjadingen Nach Ansicht von Butjadingens Bürgermeisterin Ina Korter wird die Schließung der Geburtshilfe in der Wesermarsch-Klinik die Patientinnen und Familien in ihrer Gemeinde besonders hart treffen. „Ich bin über diese Nachricht sehr besorgt. Bisher war mein Eindruck, dass besonders die Geburtshilfe und die Frauenheilkunde der Klinik einen guten Ruf genießen“, sagt Ina Korter. „Es muss alles versucht werden, um Lösungen zu finden, die auch für Patientinnen aus Butjadingen und ihre Familien eine akzeptable Erreichbarkeit ermöglichen“, fordert die Bürgermeisterin.

Ina Korter verweist vor allem auf die großen Entfernungen zwischen der Gemeinde Butjadingen und den als Alternativen für die Geburtshilfe noch zur Verfügung stehenden Kliniken. Dazu gibt sie Entfernungsbeispiele aus dem Navigationsgerät. So müsse eine werdende Mutter aus dem im Norden Butjadingens gelegenen Dorf Langwarden bis nach Varel mit einer Entfernung von 36,2 Kilometern und einer Fahrzeit von mindestens 34 Minuten über die Bäderstraße (über die B 437 mit 48,8 Kilometern und 47 Minuten) rechnen, sagt die Bürgermeisterin.

Bis zum Klinikum Reinkenheide müssten Familien sogar rund 48,5 Kilometer und eine Fahrzeit von mindestens 45 Minuten in Kauf nehmen, rechnet sie weiter vor. Die Fahrt nach Oldenburg schlägt laut Navigationsgerät mit 70 Kilometern und einer Fahrzeit von mindestens 61 Minuten zu Buche.

Der Helios-Klinikstandort Cuxhaven dürfte mit 86,6 Kilometern und mindestens 65 Minuten wohl für die meisten Familien als Alternative gar nicht mehr in Betracht kommen. „Zum Vergleich: Bisher sind von Langwarden bis zur Klinik in Esenshamm 24,5 Kilometer und 26 Minuten einzuplanen“, macht Ina Korter deutlich. „Werdende Mütter und ihre Familien brauchen die Sicherheit, dass alles getan wird, um ihrem Nachwuchs einen guten Start ins Leben zu ermöglichen“, appelliert sie an die Verantwortlichen. „Ich bin gern bereit, im Rahmen meiner Möglichkeiten an Lösungen mitzuarbeiten“, bietet sie an.

Auch Butjadingens Gleichstellungsbeauftragte Karin Herrmann nimmt Stellung zur geplanten Schließung. „Gerade unter dem Gesichtspunkt der postulierten Familienfreundlichkeit der Wesermarsch ist es ein fatales Signal, dass im Landkreis keine Geburten in Kliniken mehr stattfinden können“, sagt sie.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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