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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Butjadingen

Das ist hängengeblieben von 2018

29.12.2018

Butjadingen In Fedderwardersiel feierten am 15. Mai 200 geladene Gäste die Wiedereröffnung des runderneuerten Nationalpark-Hauses – ein großer Tag für Butjadingen und für den Nationalpark Wattenmeer.

Ein halbes Jahr lang war das Museum geschlossen. In der Zeit ist der Eingangsbereich um- und ein Fahrstuhl angebaut worden. Das Nationalpark-Haus ist dadurch zwar nicht komplett barrierefrei, aber zumindest doch barrierearm geworden: Dank des an die Hinterwand angedockten neuen Fahrstuhls, um dessen Ausgestaltung es im Vorfeld in den Gremien des Gemeinderats Diskussionen gegeben hatte, können sich nun auch Menschen mit Beeinträchtigungen das gesamte Haus erschließen.

Dieser Jahresrückblick

erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und ist davon auch weit entfernt. Er stellt eine subjektive Auswahl einiger Ereignisse des Jahres 2018 dar, die dem für die Gemeinde Butjadingen zuständige Redakteur Detlef Glückselig gut im Gedächtnis geblieben sind. Einen Jahresrückblick von Bürgermeisterin Ina Korter lesen Sie am Montag.

Was die Besucher vorfinden, ist eine komplett neue Dauerausstellung, die den Titel „Leben im Wandel der Zeit“ trägt. In den drei Themenbereichen „Wasserwelten“, „Landgang“ und „Luftige Höhen“ werden die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens im und am Wattenmeer beleuchtet – anschaulich, interaktiv und modern.

Für die neue Dauerausstellung und diejenigen, die sie geschaffen haben, gab es von den Rednern bei der Wiedereröffnung jede Menge Lob. Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Umweltministerium, bezeichnete das Nationalpark-Haus in Fedderwardersiel als einen „Leuchtturm“, der erheblich dazu beitrage, die Akzeptanz der Schutzwürdig des Wattenmeeres zu erhöhen.

Die Geretteten, die nicht gerettet werden wollten

Auch in der Saison 2018 mussten die Einsatzkräfte der DLRG, der Butjadinger Feuerwehren und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zu etlichen Wasserrettungen ausrücken; der kurioseste davon ereignete sich am 14. Oktober.

Die Seenotretter lasen an dem Sonntag bei auflaufendem Wasser fünf Ausflügler im Watt vor Fedderwardersiel auf und brachten sie in den Kutterhafen. Zur Gruppen gehörten ein 44-jähriger Rasteder mit seinen beiden minderjährigen Söhnen sowie ein Bekannter und dessen Sohn.

Der 44-Jährige behauptete später, er und seine Mitwanderer seien gar nicht in Not gewesen, sie seien gezwungen worden, an Bord des Seenotrettungsbootes zu steigen. In den Sozialen Netzwerken löste die Aussage Kopfschütteln aus. Die Situation hätte kritisch werden können, hieß es von den Einsatzkräften.

Tennisturnier bringt Goldene Krabbe

Seit 2018 ist Butjadingen um eine Touristen-Attraktion reicher. Gabriele und Klaus Bruns aus Waddens bieten Touren mit ihren Huskys an. Insgesamt sechs Hunde dieser Rasse halten sie. Die Tiere sind in der Lage, ein sogenanntes Sacco Cart, eine Art Hundeschlitten auf Rädern, zu ziehen – allerdings nur im Winter. Huskys stammen ursprünglich aus Sibirien und lieben Kälte. Bei warmen Temperaturen geht es mit den Hunden zu Fuß auf Trekking-Tour.

Es war ein Fest des Wiedersehens, ein Fest voller Emotionen. Bärbel Supper und Wolfgang Meiners feierten am 18. Mai zusammen mit vielen Nachbarn, Freunden und Ehemaligen das 40-jährige Bestehen ihrer Umweltstation in Iffens. „In den eig’nen Träumen baden“ – das ist die erste Textzeile des Iffens-Liedes. Es war zum 15. Geburtstag der Umweltstation entstanden und wurde nun auch zum 40. gesungen. Ehemalige erinnerten sich, wie sehr sie die Station geprägt hat.

Das Festival Andy ist auf einem Tennisturnier erlebte Anfang August in Tossens seine sechste Auflage. Fast 1000 Gäste feierten – und belohnten mit ihrer Anwesenheit und dem Spaß, den sie hatten, das Organisationsteam, das Jahr für Jahr aus dem Nichts ein immer größer werdendes Festival auf die Beine stellt. Die Gemeinde Butjadingen setzte zwei Wochen später noch einen drauf und zeichnete die Andys-Macher mit dem Kunst- und Kulturpreis Goldene Krabbe aus.

Massive Kritik übten im Oktober Uwe Lohmann und Andreas Kregel, Dauercamper auf dem Berliner Platz in Burhave, an Knaus Camping – und traten damit eine Lawine los. Unzählige Dauercamper meldeten sich in der Redaktion, um den Zustand der Butjadinger Knaus-Plätze und den Umgangston zu beklagen. Matthias Bräkelmann, Regionalmanager Nord von Knaus Camping, wiegelte ab. Nur eine Handvoll Meckerer seien es, die miese Stimmung verbreiteten, sagte er.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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