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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Butjadingen

Knaus nimmt Kündigungen zurück

13.02.2019

Butjadingen Die dunklen Gewitterwolken, die seit Herbst vergangenen Jahres über den Butjadinger Knaus-Campingplätzen hingen, haben sich verzogen. Knaus Camping hat die gegen sieben Dauercamper ausgesprochenen Kündigungen zurückgenommen.

Das ist das Ergebnis eines, so Bürgermeisterin Ina Korter, „klärenden Gesprächs“, zu dem sich die Camper im Rathaus mit Vertretern der Gemeindeverwaltung sowie von Tourismus-Service Butjadingen (TSB) und Knaus getroffen haben. Das Gespräch, zu dem die Bürgermeisterin eingeladen hatte und das unter Ausschluss der Öffentlichkeit hinter verschlossenen Türen stattfand, dauerte fast drei Stunden

„In konstruktiver Atmosphäre“ seien viele Probleme, die von den Dauercampern angeführt worden waren, ausführlich erörtert worden, teilt Ina Korter in einer Presseerklärung mit. „Missverständnisse konnten ausgeräumt, Zuständigkeiten geklärt und für viele Schwierigkeiten Lösungen gefunden und Verabredungen getroffen werden“, sagt sie.

Kritische Anmerkungen

Sandra Knaus, geschäftsführende Gesellschafterin der Helmut Knaus KG Campingparks, Prokurist Oliver Krämer sowie Regionalmanager Andreas Bräkelmann und seine Frau Petra Bräkelmann hätten ebenso wie TSB-Aufsichtsratsvorsitzender Jochen Kiebitz, Geschäftsführer Robert Kowitz und Außenbereichsleiter Reiner Jahn zu den zahlreichen Fragen und kritischen Anmerkungen der Camper Stellung genommen, so die Bürgermeisterin weiter.

Kommentar

Camper sind gut vernetzt. So hat der Zoff, der seit Monaten zwischen Betreiber Knaus und unzufriedenen Dauercampern auf den Butjadinger Plätzen herrschte, Kreise gezogen. Wären diese Kreise noch größer geworden, wäre die Tourismusgemeinde Gefahr gelaufen, einen ernsten Imageschaden davonzutragen. Zum Glück waren die Verantwortlichen inzwischen klug genug, die Camper an einen Tisch zu holen und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Auch wenn es davor seitens Knaus viel Säbelrasseln gab – der Schritt verdient Respekt.

Was auch immer hinter verschlossenen Türen beredet wurde, das „klärende Gespräch“, zu dem sich Knaus und die Camper sowie Vertreter der Gemeinde und der TSB getroffen haben, muss ein Erfolg gewesen sein. Zumindest beteuern alle Beteiligten, dass sie zufrieden seien und dass nun wieder Ruhe einkehren soll. Das ist eine gute Nachricht für Butjadingen.

Indes bleibt die Frage, wie sich die Unzufriedenheit der Camper derart aufstauen konnte, dass sie keine andere Möglichkeit mehr sahen, als sich an die Öffentlichkeit zu wenden. Ein Grund dürfte sein, dass sie bei Knaus und auch bei der TSB mit ihrem Frust offenbar nur wenig Gehör fanden. Das jedenfalls haben die Dauercamper immer wieder beklagt.

Wenn es wieder mal Kritik oder Beschwerden gibt, sollten der Campingplatzbetreiber und der -verpächter diese sehr ernst nehmen und umgehend handeln. Denn der Gast ist König. Und der ist wichtig für Butjadingen.

Imageschaden

abgewendet

Zu großer Erleichterung bei den mehr als 20 Dauercampern, die an dem Gespräch teilnahmen, habe die Ankündigung von Sandra Knaus geführt, die gegen sieben Camper ausgesprochenen Kündigungen zurückzunehmen. „Wir wollen unsere Stammgäste gern behalten und hoffen, dass wir nach dem Gespräch mit einem Neuanfang in eine erfolgreiche Saison 2019 starten können“, sagte Sandra Knaus.

Auch Jochen Kiebitz habe das Treffen als erfolgreich gewertet, heißt es weiter in der Pressemitteilung aus dem Rathaus. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Kurgesellschaften habe den Wunsch, dass die Zusammenarbeit aller Beteiligten in Zukunft noch weiter verbessert wird.

Von Zusammenarbeit hatte in der vergangenen Saison auf den Plätzen in Burhave, Burhaversiel und Tossens keine Rede sein können. Der Bremer Andreas Kregel, der seit vielen Jahren einen Dauerstellplatz auf dem sogenannten Bremer Platz in Burhaversiel hat, hatte im Oktober 2018 eine lange Mängelliste für den Platz aufgestellt und sich in der NWZ außerdem über den Umgangston, den Knaus mit den Campen pflege, beklagt.

„Super Runde“

Damit hatte er eine Lawine losgetreten. Zahlreich andere Dauercamper meldeten sich in der Redaktion und übten massive Kritik an Knaus. Das Ende vom Lied waren Kündigungen, mit denen sich sieben der Dauercamper konfrontiert sahen.

Andreas Kregel bestätigt den Eindruck von Ina Korter, dass das Gespräch im Rathaus sehr positiv verlaufen sei. Eine „super Runde“ sei das für ihn gewesen, sagt der Bremer. Er hoffe, dass Knaus alle im Rathaus gemachten Zusagen einhalte, und sehe der neuen Camping-Saison in Butjadingen mit Freuden entgegen, so Andreas Kregel.

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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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