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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Butjadingen

Tradition: Butjenter Meister schafft 9 Meter

09.01.2017

Burhave Dass das Werfen von Tannenbäumen „eine Wissenschaft für sich“ ist, hatte Florian Ulken im Vorfeld des schon traditionellen Tannenbaumwerfens der Jugendfeuerwehr Burhave bereits angekündigt. Der stellvertretende Jugendwart sollte am Sonnabend recht behalten, denn vor allem die männlichen Teilnehmer sahen sich vor die Frage gestellt: lieber einen 2,50 Meter langen und dafür schlanken Baum oder das zwei Meter messende und dafür etwas buschigere Exemplar als Sportgerät auswählen?

Tim Schultze Dritter

Egal wofür sich die „Sportler“ entschieden: Am Ende konnte niemand den Tannenbaum so weit werfen wie Jan Timmermann aus Burhave. Er wuchtete den ausgedienten Tannenbaum über die Distanz von 9,10 Metern und darf sich Butjenter Meister im Tannenbaumweitwurf nennen. Nur zehn Zentimeter fehlten Christian Oltmanns zum ersten Platz. Mit 8,20 Metern belegte Tim Schultze den dritten Platz.

Der Dauersieger der Vorjahre, Florian Wulf aus Reitland, war am Sonnabend nicht an den Start gegangen und so konnten die Burhaver Tannenbaumwerfer den Sieg und die damit verbundenen Gutscheine für die drei Erstplatzierten unter sich ausmachen.

Auch bei den Frauen blieb der Titel im Nordseebad. Mit beachtlichen 7,60 Metern siegte Jenny Voß im Wettstreit der Damen deutlich. Carmen Schulz belegte mit 6,80 Metern den zweiten Platz und Jana Röver sicherte sich mit sechs Metern Rang drei.

Während sich die Männer und Frauen einmal mehr bei der neunten Auflage des Burhaver Tannenbaumwerfens gegenseitig zu Höchstleistungen anstachelten und jeder missglückte Wurf bejubelt wurde, ging es bei den Kindern mit kleinen Tannenbäumen nur um Spaß und um Süßigkeiten.

„Das Tannenbaumwerfen ist halt ein Fest für die ganze Familie“, freute sich Florian Ulken über die gute Stimmung am Rande der Tannenbaumarena vor dem Burhaver Feuerwehrhaus.

Für getrübte Freude bei den Organisatoren sorgten am Sonnabend allerdings der Eisregen und die glatten Straßen und Bürgersteige. „Da werden sicherlich viele Besucher sich nicht aus dem Haus getraut haben. Das ist schade, aber Tannenbaumwerfen ist nun einmal eine Freiluftsportart. Mit dem Wetter müssen wir leben“, so das Fazit von Florian Ulken nah der Siegerehrung.

Waren im Vorjahr noch 80 „Sportler“ an den Start gegangen, waren es am Sonnabend nur etwa 60. Damit ist die Jugendfeuerwehr aber immer noch zufrieden.

Winterparty

Wer dennoch den Weg zum Spektakel gewagt hatte, konnte mit Glühwein, Punsch, heißem Apfelsaft und Bratwurst für innere Wärme sorgen. So entstand dann trotz eisigem Regen und weniger Besucher als gewohnt eine Winterparty, die sich die Feuerwehrjugend gewünscht hatte. Vorher aber werden im Nordseebad die Weihnachtsbäume von der Jugendwehr für das Osterfeuer eingesammelt: Am 14. Januar werden ab 8 Uhr die Bäume im Ort abgefahren. Sträucher und Baumschnitt werden am 1. April für das Osterfeuer eingesammelt.

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