Eckwarderhörne - Mehr als 400 Besucher hat das Oberfeuer „Preußeneck“ Eckwarderhörne seit seiner Einweihung am 11. August angezogen. Um noch mehr Einheimischen und Touristen die Gelegenheit zu dem einmaligen Ausblick auf das Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer und das gegenüberliegende Wilhelmshaven zu geben, hat der Vorstand der Stiftung „Oberfeuer“ Preuß-eneck jetzt beschlossen, auch die nächsten 14 Tage noch täglich von 16 bis 18 Uhr den Zugang zu der Aussichtsplattform und zu dem Dokumentationszentrum zu ermöglichen.
„Das Interesse ist überragend groß“, freut sich Stiftungsvorsitzender Ernst Tannen, der zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen der Stiftung und der Bürgerinitiative Leuchtfeuer Eckwarderhörne täglich den Leuchtturmwächter-Dienst verrichtet.
Wie es ab Montag, 4. September, weitergeht, wenn in den meisten Bundesländern die Sommerferien vorüber sind, steht noch nicht fest. Um tägliche Öffnungszeiten anbieten zu können, fehlt es an ehrenamtlichen Leuchtturmwärtern.
Carsten Frettlöh aus Bad Berleburg im Rothaargebirge erklomm mit seiner zwölfjährigen Tochter Luisa die in 18,40 Meter über NN angebrachte neue Besucherplattform. Der Hausmeister einer Grundschule weiß zu schätzen, was insbesondere den Kindern mit dem Turm und dem Dokumentationszentrum in Eckwarderhörne geboten wird. „Das ist schon klasse“, lobte Frettlöh, der gleich zwei Mal in der vergangenen Woche zu den Besuchern gehörte.
„Super schön da oben“, sagte Klaus Blankenburg aus Bad Oeynhausen, als er die 54 Stufen wieder heruntergekommen war.
Mit Brunhilde Hartmann und ihrem Enkel Niklas besichtigten sie anschließend das Dokumentationszentrum, wo Opa dem Enkel die Richtfeuerlinie erklärte, „das ist für Schiffe wie eine Autobahn für Autos“.
