Fedderwardersiel - Die fünfköpfige Gruppe, für die eine Wattwanderung vor Fedderwardersiel am Sonntagnachmittag mit einer Freifahrt in einem Boot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) endete, war angeblich gar nicht in Not. Das behauptet der 44-jährige Ralf Riemer aus Rastede. Er gehörte am Sonntag zu der Gruppe.

Der Rasteder war nach eigenen Angaben mit seinen beiden minderjährigen Söhnen sowie einem Bekannten und dessen Sohn im Watt unterwegs gewesen. Schon auf dem Hinweg hätten sie einige Meter schwimmen müssen, um einen Priel zu durchqueren, sagt Ralf Riemer. Er kenne das Watt vor Fedderwardersiel seit 30 Jahren. Daher sei ihm – und somit auch seinen Mitwanderern – klar gewesen, dass sie auf dem Rückweg nach Auflaufen des Wassers eine ungefähr doppelt so lange Strecke würden schwimmen müssen. „Zu keinem Zeitpunkt“ habe jemand aus der Gruppe die Situation falsch eingeschätzt, betont der Rasteder.

Sie hätten den größten Teil des Priels bereits wieder durchschwommen gehabt und seien „so gut wie wieder auf dem Festland“ gewesen, da seien sie von Einsatzkräften „gezwungen worden“, an Bord des Seenotrettungsboots „Hermann Onken“ zu kommen, schildert Ralf Riemer seine Sicht der Ereignisse. An Land wolle die Polizei mit ihnen sprechen, habe es geheißen. Tatsächlich sei dann bei der Ankunft im Fedderwardersieler Hafen die Polizei gar nicht mehr vor Ort gewesen, so der 44-Jährige. Nach Aufnahme der Personalien habe die Gruppe ihr Schlauchboot zu Fuß und in Badehosen über die Hafenpromenade auf den Campingplatz zurücktragen müssen.

Antke Reemts, Pressesprecherin der DGzRS in Bremen, hat am Montag noch einmal Rücksprache mit Hartmut Dierks, dem Vormann der „Hermann Onken“, gehalten. Der sei ein erfahrener Seenotretter, der sein Heimatrevier, zu dem auch das Watt vor Fedderwardersiel gehört, wie seine Westentasche kenne. Er habe die Situation, in der sich die fünf Wattwanderer befanden, so eingeschätzt, dass sie kritisch hätte werden können.

Laut Antke Reemts hat der Vormann die beiden Männer und die drei Jugendlichen mit Nachdruck davon überzeugen müssen, an Bord des Bootes zu kommen. „Wenn ich euch jetzt hier stehen lasse und es passiert etwas, dann werde ich mein Lebtag nicht mehr froh“, soll Hartmut Dierks den Wattwanderern gesagt haben. Ralf Riemer bleibt unterdessen bei seiner Version, dass die Einsatzkräfte die Situation falsch eingeschätzt und überreagiert hätten.

Vor dem Zwischenfall mit der fünfköpfigen Gruppe hatte bereits ein Mann, der sich im Watt vor Burhave drei Kilometer vom Festland entfernt befand, ein Großaufgebot an Einsatzkräften mobilisiert. Der Burhaver hatte, wie berichtet, mit einem Rettungshubschrauber aus dem Watt gepickt werden müssen.

Fedderwardersiel - Die fünfköpfige Gruppe, für die eine Wattwanderung vor Fedderwardersiel am Sonntagnachmittag mit einer Freifahrt in einem Boot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) endete, war angeblich gar nicht in Not. Das behauptet der 44-jährige Ralf Riemer aus Rastede. Er gehörte am Sonntag zu der Gruppe.

Der Rasteder war nach eigenen Angaben mit seinen beiden minderjährigen Söhnen sowie einem Bekannten und dessen Sohn im Watt unterwegs gewesen. Schon auf dem Hinweg hätten sie einige Meter schwimmen müssen, um einen Priel zu durchqueren, sagt Ralf Riemer. Er kenne das Watt vor Fedderwardersiel seit 30 Jahren. Daher sei ihm – und somit auch seinen Mitwanderern – klar gewesen, dass sie auf dem Rückweg nach Auflaufen des Wassers eine ungefähr doppelt so lange Strecke würden schwimmen müssen. „Zu keinem Zeitpunkt“ habe jemand aus der Gruppe die Situation falsch eingeschätzt, betont der Rasteder.

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Sie hätten den größten Teil des Priels bereits wieder durchschwommen gehabt und seien „so gut wie wieder auf dem Festland“ gewesen, da seien sie von Einsatzkräften „gezwungen worden“, an Bord des Seenotrettungsboots „Hermann Onken“ zu kommen, schildert Ralf Riemer seine Sicht der Ereignisse. An Land wolle die Polizei mit ihnen sprechen, habe es geheißen. Tatsächlich sei dann bei der Ankunft im Fedderwardersieler Hafen die Polizei gar nicht mehr vor Ort gewesen, so der 44-Jährige. Nach Aufnahme der Personalien habe die Gruppe ihr Schlauchboot zu Fuß und in Badehosen über die Hafenpromenade auf den Campingplatz zurücktragen müssen.

Antke Reemts, Pressesprecherin der DGzRS in Bremen, hat am Montag noch einmal Rücksprache mit Hartmut Dierks, dem Vormann der „Hermann Onken“, gehalten. Der sei ein erfahrener Seenotretter, der sein Heimatrevier, zu dem auch das Watt vor Fedderwardersiel gehört, wie seine Westentasche kenne. Er habe die Situation, in der sich die fünf Wattwanderer befanden, so eingeschätzt, dass sie kritisch hätte werden können.

Laut Antke Reemts hat der Vormann die beiden Männer und die drei Jugendlichen mit Nachdruck davon überzeugen müssen, an Bord des Bootes zu kommen. „Wenn ich euch jetzt hier stehen lasse und es passiert etwas, dann werde ich mein Lebtag nicht mehr froh“, soll Hartmut Dierks den Wattwanderern gesagt haben. Ralf Riemer bleibt unterdessen bei seiner Version, dass die Einsatzkräfte die Situation falsch eingeschätzt und überreagiert hätten.

Vor dem Zwischenfall mit der fünfköpfigen Gruppe hatte bereits ein Mann, der sich im Watt vor Burhave drei Kilometer vom Festland entfernt befand, ein Großaufgebot an Einsatzkräften mobilisiert. Der Burhaver hatte, wie berichtet, mit einem Rettungshubschrauber aus dem Watt gepickt werden müssen.

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