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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Butjadingen

Nationalpark-Haus: Flussmündungen als Herausforderung

26.05.2016

Fedderwardersiel Geograf, Mathematiker und Umweltwissenschaftler Dr. Frank Ahlhorn ist am Donnerstag, 2. Juni, im Nationalpark-Haus Museum Fedderwardersiel zu Gast. Ab 19.30 Uhr hält er dort einen Vortrag unter dem Titel „Europäische Ästuare – Ein Vergleich zwischen Weser, Elbe und Schelde“.

Als Ästuar wird der tidebeeinflusste Bereich eines Flusses bezeichnet, bevor dieser ins Meer mündet. In Europa ist der Einfluss der Tide in den meisten Ästuaren flussaufwärts durch ein Sperrwerk begrenzt. In Ästuaren treffen viele Interessen aufeinander: Häfen benötigen sichere und den Schiffsgrößen angepasste Fahrrinnen; die besiedelten Flussmarschen müssen vor Überflutungen geschützt werden; die Flüsse und ihre Uferbereiche dienen der Erholung, und Naturschützer möchten die natürlich vorhandenen Flachwasserbereiche in Nebenarmen erhalten. Die mit diesen Interessen verknüpften unterschiedlichen und sich zum Teil widersprechenden Anforderungen können zu Konflikten führen.

Seit Jahrhunderten werden die Flüsse begradigt und vertieft. Das führt zu Veränderungen der Wasserstände sowie der Strömungsgeschwindigkeiten, die wiederum Einfluss auf die Form des Flussbettes nehmen.

In seinem Vortrag erläutert der Küstenforscher die historische Entwicklung der drei Ästuare Weser, Elbe und Schelde und stellt die heutige Situation dar. In der Elbe und der Schelde sind die größten Herausforderungen mit dem Eintrag und der Verteilung des Sedimentes im Ästuar verbunden, wohingegen in der Weser die Verschiebung der Brackwasserzone das Hauptproblem ist. Frank Ahlhorn wird auf Lösungsansätze und Ergebnisse aus Forschungsprojekten eingehen und einen Ausblick auf beantragte Ästuar-Projekte gegeben.

Der Vortrag dauert circa 60 Minuten. Der Eintritt kostet 3,50 € Euro. Mitglieder des Förderkreis Museum Butjadingen zahlen nur 1,50 €Euro.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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