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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Butjadingen

Naturerlebnispfad: Groden übersteht erste Herbst-Stürme

13.10.2017

Langwarden Wer Anfang des Jahres über den Langwarder Groden streifte, konnte sich fragen, ob es wirklich eine so gute Idee war, der Natur hier einen Erlebnispfad abzuringen. An einer Stelle hatte die Nordsee die Hälfte des gesamten Weges weggespült.

Zehn Monate später sieht alles schon wieder ganz anders aus – erheblich rosiger. Butjadingen Kur und Touristik (BKT) hat als Eigentümerin des Naturerlebnispfads erneut Geld in die Hand genommen, Schäden beseitigt und Maßnahmen zur Sicherung des Weges ergriffen. Nur ein Heilen von Symptomen oder ein Bekämpfen von Ursachen?

Kurdirektor Robert Kowitz und sein Außenbereichsleiter Reiner Jahn, die am Donnerstag zum Ortstermin auf den Groden geladen hatten, freuten sich darüber, dass offenbar Letzteres der Fall ist. Die ersten schweren Herbst-Stürme und Sturmfluten hat der Groden bereits hinter sich – ohne dabei weiteren Schaden genommen zu haben. Von der Nachhaltigkeit der umgesetzten Maßnahmen überzeugten sich auch Jochen Kiebitz als Aufsichtsratsvorsitzender der Kurgesellschaft sowie Bürgermeisterin Ina Korter und Anna Groeneveld von der Nationalparkverwaltung.

 Kritische Stellen

Kritische Stellen am Langwarder Groden waren von je her die Rohrdurchlässe, über die das Land zwischen Deich und Naturerlebnispfad überschwemmt und wieder entwässert wird. An den Rohr-Enden verursachte das Wasser in der Vergangenheit so starke Verspülungen, dass es zu Auskolkungen kam. An einer Stelle auf gut halber Höhe nach Fedderwardersiel war das so gravierend, dass der halbe Weg weggebrochen war.

Inzwischen ist an dieser Stelle neue Erde aufgefüllt worden, die der II. Oldenburgische Deichband zur Verfügung gestellt hatte. Außerdem sind an diesem und an acht weiteren Durchlässen die Rohre verlängert und teils mit Steinböschungen gesichert worden, so dass es nicht mehr zu Auskolkungen kommt.

Als weitere Maßnahme hat die BKT an zwei Durchlässen hölzerne, mit einem Stahlrahmen eingefasste Baggermatten verlegt, die fest mit dem Boden verankert sind. So gelangt man nun zumindest bei normalem Hochwasserstand trockenen Fußes von Feldhausen nach Fedderwardersiel – oder umgekehrt. Der Vermeidung von Erosionen dienen unterdessen Grassoden, die im Außengroden gestochen und nun entlang des Weges verlegt wurden.

Die BKT hat für die in diesem Jahr realisierten Maßnahmen insgesamt 28  000 Euro ausgegeben. Die Nationalparkverwaltung hat zusätzliche 7000 Euro beigesteuert. Davon, dass nun ein für alle Mal Ruhe ist am Langwarder Groden, geht indes niemand aus. Zu groß ist die Dynamik, mit der sich das Areal unter dem Einfluss der Gezeiten entwickelt.

 Gut investiertes Geld

Robert Kowitz schätzt, dass auch künftig jährlich bis zu 25 000 Euro aufgewendet werden müssen, um den Naturerlebnispfad zu erhalten. Das sei jedoch „gut investiertes Geld in ein touristisches Alleinstellungsmerkmal“, das der Groden darstelle, so der Kurdirektor. Die Verantwortlichen wollen nun abwarten, was der Herbst und der kommende Winter bringt, dann überlegen, welche weiteren Maßnahmen am Groden ergriffen werden müssen.


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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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