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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Butjadingen

Volkstheater: Weiteres Meisterstück abgeliefert

27.11.2014

Eckwarden Für die einen ist die Nachtbar „Pussycat“ eine Stätte des Sittenverfalls, für die anderen ein gewinnträchtiger Amüsierbetrieb. Kräftig amüsiert haben sich hingegen alle Besucher der Premiere des Lustspiels „Martha Glück un de Schanne vun Scheppersbarg“, mit der die Eckwarder Theatergruppe „De Wattspökers“ unter der Regie von Torben Heinen am Dienstagabend im fast ausverkauften Saal der Gaststätte Eckwarder Hof erneut ein Meisterstück ablieferte.

Ute Boedecker brilliert in der Hauptrolle der Sittenwächterin Martha Glück. BILD: Rolf Bultmann

Das Interesse der Theaterfreunde erfordert erste Zugabe

Drei weitere Aufführungen des Fünfakters „Martha Glück un de Schanne vun Scheppersbarg“ statt der zunächst geplanten zwei „Zugaben“ wird es aufgrund der starken Kartennachfrage geben. Die Vorstellungen der Neuinszenierung der Wattspökers finden am Freitag, 28. November, und am Freitag, 5. Dezember, jeweils ab 20 Uhr sowie am Sonntag, 30. November, ab 15 Uhr in der Gaststätte Eckwarder Hof statt. Dort sind auch die Eintrittskarten für die Aufführungen erhältlich.

Um Sitte und Moral dreht sich der Fünfakter aus der Feder von Folker Bonet und Hans-Jürgen Schatz. Martha Glück – in der Hauptrolle der Haushälterin brilliert Ute Boedecker – und der wohlanständige, biedere Oberstudiendirektor Professor Wilhelm Stieber (gekonnt von Adri Verhoef in Szene gesetzt) kämpfen gegen die Existenz des „Pussycats“. Das betrachten die beiden Sittenwächter als Schandfleck von Scheppersbarg.

Ihr Kampf schein fast gewonnen, als bekannt wird, dass der Besitzer von „Pussycat“ auf den Bahamas verstorben ist und man vergeblich nach einem Erben gesucht hat.

Bürgermeister Hubertus Richt („Er bricht, was er verspricht“) und der nie um einen kessen Reim verlegenen und Gemeindekämmerer Konrad Schröder, Skatpartner des Professors, sind hingegen nicht ganz so sittenstreng, zumal sie zu den Gästen der Bar gehören. Die Rollen sind Dirk Töllner (Bürgermeister) und Christoph Thien (Gemeindekämmerer) auf den Leib geschrieben. Ihre gemeinsamen Auftritte und ihre Dialoge erinnern an die Muppets-Show.

Barkeeper Jonny (Tobias Cornelius) und Bardame Linda (Tanja Heinen) sorgen sich um ihre Zukunft. Aber sie haben einen Plan, denn Geld stinkt ja nicht.

Nach etwas zähem Beginn steigerten sich alle sechs Darsteller zu einer bravourösen Leistung, so dass das Lustspiel von Akt zu Akt gewaltig Fahrt aufnahm. Immer wieder belohnte Szenenapplaus gelungene Pointen und Situationskomik.

Angesichts der Tatsache, dass alle sechs Laienschauspieler jeweils über zwei Stunden auf der Bühne standen, blieb „Topusterin“ Insa Bruns nicht arbeitslos. Manch Texthänger wurde jedoch souverän und humorvoll gemeistert.

Ganze Arbeit leisteten auch die Maskenbilderinnen Michaele Emmert, Michaela Eutering-Verhoef und Fenja Boedecker sowie die Bühnenbauer und Techniker Wilfried Schröder, Mathias Albers und Niki Steenmann. Letztere verwandelten in kürzester Zeit die biedere Wohnstube von Professor Stieber in die Nachtbar „Pussycat“.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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