DELMENHORST - Energieforschung heißt der vierte Bereich, mit dem sich Forscher am Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) in Delmenhorst in Zukunft befassen werden. Bereits etabliert sind die Wissenschaftsbereiche Meeres- und Klimaforschung, Neuro- und Kognitionswissenschaften sowie Sozialwissenschaften.

Der Rektor des HWK, Professor Dr. Reto Weiler, betont die Bedeutung dieses Wissenschaftsbereiches in der Nordwestregion: „Energieforschung im Nordwesten ist gegenwärtig und auch zukünftig vor allem die Erforschung regenerativer Energieerzeugung, der Energieeffizienz und der Stromspeicherung.“

Eine Analyse der Entwicklung der Forschungsbereiche mit materialwissenschaftlichem Hintergrund an den beiden Universitäten Oldenburg und Bremen hat deutlich gemacht, dass die größte Dynamik gegenwärtig und auch in mittelbarer Zukunft im Bereich der Energieforschung zu finden ist. Insbesondere der Bereich der regenerativen Energien mit Photovoltaik, Speichermedien und Windkraft erlebt eine geradezu stürmische Entwicklung. Zusammen mit den erfolgreichen Initiativen auf Landes- und Bundesebene, insbesondere auch im Hinblick auf Elektromobilität, ergibt sich eine ausgesprochen günstige Perspektive für die Entwicklung der Energieforschung im Nordwesten. Energieforschung, so Weiler, ist ein Querschnittsthema mit engen sozialen und gesellschaftspolitischen Verknüpfungen.

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