DELMENHORST - „Ökologie, Physiologie und Molekularbiologie der Roseobacter-Gruppe: Aufbruch zu einem systembiologischen Verständnis einer global wichtigen Gruppe mariner Bakterien“ – so lautet das Thema eines am Sonntag begonnenen dreitägigen interdisziplinären Symposiums mit 60 Teilnehmern im Hanse-Wissenschaftskolleg, mit dem der neu eingerichtete Sonderforschungsbereich „Roseobacter“ offiziell eröffnet wird. Unter der Leitung von Prof. Dr. Meinhard Simon, Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg, kooperieren in dem Projekt marine Ökologen, Physiologen und Biochemiker, Naturstoffchemiker, Genetiker und Informatiker der Universitäten Oldenburg und Braunschweig, des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, der Deutschen Sammlung für Mikroorganismen und Zellkulturen und des Göttinger Genomforschungslabors.

Im Verlauf der letzten zehn Jahre hat sich die Roseobacter-Gruppe als eine der Gruppen mariner Bakterien herauskristallisiert, die maßgeblich an Prozessen des Stoffkreislaufs beteiligt sind.