Die größte Verzahnungsschleifmaschine an einem Forschungsinstitut in Deutschland und die einzige überhaupt mit integrierter Prozesskraft- und Koordinatenmessung hat am Institut für Werkstofftechnik (IWT) an der Universität Bremen ihre Arbeit aufgenommen. Mit ihr können zentnerschwere Zahnräder, wie sie etwa in Windkraftanlagen arbeiten, hergestellt werden. Die Maschine wurde nach den Wünschen der Bremer Wissenschaftler gefertigt und kann „drehen, fräsen, härten, Feinschliffe ausführen und zwischendurch immer wieder messen“, wie es IWT-Abteilungsleiter Dr.-Ing. Martin Garbrecht auf den Punkt bringt. Dass die mikrometergenauen Messungen und die – wenn nötig – Korrekturen während des Schleifens vorgenommen werden, spart Zeit.