Oldenburg - Erneuter Erfolg für die Universität Oldenburg beim Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“: Ein von ihr koordiniertes Verbundprojekt zum Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften wird in den kommenden sechs Jahren mit rund sieben Millionen Euro gefördert. Kooperationspartner sind die Jade Hochschule, die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Hochschule für Gesundheit in Bochum. Am Verbundprojekt ist mit dem Hanse Institut Oldenburg auch eine außerhochschulische Einrichtung beteiligt, deren Träger drei Krankenhäuser des Medizinischen Campus der Universität Oldenburg sind.

„Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir insgesamt sieben hochwertige Studienangebote entwickeln, die dem zunehmenden Fachkräftemangel in Pflege- und Gesundheitsberufen entgegenwirken“, betont der Oldenburger Weiterbildungsexperte Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter, der zusammen mit der Rehabilitationspädagogin Prof. Dr. Gisela C. Schulze das Verbundprojekt koordiniert. Insbesondere Berufstätigen, Berufsrückkehrern oder Personen mit Familienpflichten soll – so die Intention des Bund-Länder-Wettbewerbs – der Weg in ein Hochschulstudium erleichtert werden.

Konkret an der Universität Oldenburg geplant sind ein pflegewissenschaftlicher Bachelorstudiengang („Evidence Based Nursing and Health Care“) und ein rehabilitationswissenschaftlicher Masterstudiengang („Rehabilitation and Health Care“). Die neuen Angebote gliedern sich in Selbstlernphasen sowie in Online- und Präsenzzeiten.

An der Jade Hochschule wird unter anderem ein Blended Learning-Programm für Angehörige der Gesundheitsfachberufe entwickelt, das Studium, Eltern- und Pflegezeiten sowie Berufstätigkeit miteinander vereinbar macht.