Göttingen/Braunschweig - Mitarbeiter der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) stehen nach Informationen der Deutschen Presseagentur unter Korruptionsverdacht. Mehrere Beschäftigte einer UMG-Tochterfirma sollen Schmiergelder, teure Autos und Motorräder für die Vergabe von Aufträgen kassiert haben.
Bei Durchsuchungen von Geschäfts- und Privat-Objekten in Göttingen und anderen Orten habe die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte in Braunschweig zahlreiche Unterlagen, Computer und Speichermedien sichergestellt, sagte Sprecher Christian Wolters. Festnahmen habe es nicht gegeben. Die Ermittlungen waren nach einem anonymen Hinweis in Gang gekommen.
Die Durchsuchungsaktion, fand bereits am Donnerstagnachmittag statt. Die Behörden hatten darüber nicht berichtet. Führende Mitarbeiter stehen nun im Verdacht, jahrelang Gelder veruntreut, Steuern hinterzogen und Sozialabgaben für Trainer nicht abgeführt zu haben.
