Oldenburg/Vechta/Aurich - „Hen und wech – immer überall mobil?! Neue Mobilitätsideen für ländliche Räume“ ist das Thema der sechsten LINGA-Blockwoche in Aurich gewesen. Unter dem Motto „Der Nachwuchs forscht für das Alter“ fördert die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) seit 2006 Ideen zur Lösung von Problemen einer älter werdenden Gesellschaft.
45 Studierende verschiedener Fachrichtungen und Hochschulen beschäftigten sich eine Woche lang intensiv mit dem Thema Mobilität. „Für die Studierenden ist es eine tolle Erfahrung, schon während des Studiums so praxisnah und interdisziplinär arbeiten zu können“, sagt Dr.-Ing. Frank Wallhoff, Professor für Assistive Technologien an der Jade Hochschule. Studierende seines Fachs sind seit der ersten Blockwoche jedes Mal dabei. „Für unsere Studierenden ist es zum Beispiel spannend zu sehen, wie etwa Studenten des Studiengangs Gestaltung ihre Ideen umsetzen“, berichtet Wallhoff.
Außerdem vertreten sind unter anderem die Fachrichtungen Tourismuswirtschaft (Jade Hochschule), Gerontologie (Uni Vechta), Wirtschaftsingenieurwesen Verkehr sowie Stadt- und Regional-Management (beides Ostfalia Hochschule Salzgitter). Die zehn Arbeitsgruppen werden so zusammengesetzt, dass aus jedem Fach möglichst nur ein Studierender vertreten ist.
Die besten Ideen wurden Ende der Woche ausgezeichnet: Platz eins belegte das Konzept „RuBu – Der RufBus für Alle!“ speziell für den ländlichen Raum. Egal, ob per App oder Telefon angefordert, der RufBus kommt überall hin.
„SheepJeep“ wurde Zweiter. Junge Menschen finanzieren ihren Führerschein über Fördermittel. Als Gegenleistung bringen sie sich in einen Fahrdienst ein, um die Mobilität auf dem Land zu verbessern.
„FreeKOOP“ heißt das drittplatzierte Konzept. Personen, die ihre Einkäufe nicht selbst transportieren können, lagern diese in speziellen persönlichen Kühlfächern zwischen. Je nach Bedarf und Auslastung werden die Einkäufe ausgeliefert.
