Oldenburg - „Enhancing University Research and Education in Areas Useful for Sustainable Development – Eureka SD“ heißt das neue Erasmus-Mundus-Projekt, das von der Universität Oldenburg koordiniert wird. Ziel ist es, Lernen und Forschen zum Thema „nachhaltige Entwicklung“ im Austausch zwischen Lateinamerika und Europa zu fördern. Die EU fördert das Projekt mit rund 4,3 Millionen Euro. Es hat eine Laufzeit von vier Jahren. An dem internationalen Projekt sind neun Hochschulen aus Europa und elf Universitäten aus Lateinamerika beteiligt.
Mit den Fördermitteln stellen die Projektträger 315 Stipendien bereit, für Studien-, Ausbildungs-, Lehr- und Forschungsaufenthalte an lateinamerikanischen und europäischen Universitäten. Die Aufenthalte sollen einen starken inhaltlichen Bezug zum Thema „nachhaltige Entwicklung“ haben. „Das Besondere an dem Projekt ist: Die Fragestellungen sind transdisziplinär angesiedelt, wir adressieren verschiedene wissenschaftliche Disziplinen“, sagt Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Ing. Jorge Marx Gómez, der das Projekt leitet. „Eureka SD bildet einen wichtigen Baustein zur weiteren Internationalisierung der Universität – mit ganz konkreten Angeboten an die Mitglieder der Universität“, ergänzt Dr. Thomas Klenke vom Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung COAST.
Ende September trafen sich die Projektpartner aus neun lateinamerikanischen und sieben europäischen Ländern zu einem Kick-off Meeting in Oldenburg. Das Bewerbungsverfahren startet noch in diesem Jahr. Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Oldenburg sind herzlich eingeladen, sich über die Projektseite um ein Stipendium zu bewerben.
