OLDENBURG - Wer denkt bei internationalen Kontakten an Aserbaidschan? „Viele wissen erst seit dem Eurovision Song Contest, wo das liegt“, berichtet Andrea Menn, Leiterin des International Office der Jade Hochschule. „Wer aber mal dort war, ist in der Regel begeistert.“ Seit vier Jahren pflegt die Jade Hochschule Kontakte in das Land im Kaukasus, das sich als europäisches Land versteht und an Europa orientiert.
Es ist nicht nur reich an Öl- und Gasvorkommen, es ist vor allem touristisch gesehen ein attraktives Land mit vielen Potenzialen. Das ist der Grund, warum die Verantwortlichen des noch jungen Azerbaidschan Tourism Instituts (ATI) in der Hauptstadt Baku am Kaspischen Meer den Kontakt zur Jade Hochschule gesucht haben. „Sie möchten ihre Tourismuswirtschaft entwickeln und wünschen sich Unterstützung und Ideen. So wurde eine Kooperation vereinbart, die längst mit viel Leben und wechselseitigen Beziehungen erfüllt ist“, berichtet Andrea Menn von dem ständigen Wissenstransfer.
Mit dieser Kooperation nimmt die Jade Hochschule bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Studierende der Jade Hochschule sind dabei, ein touristisches Informationssystem über Aserbaidschan zu entwickeln. Andererseits bemühen sich viele Studierende aus Aserbaidschan um einen Studienaufenthalt an einer europäischen Hochschule. Für die Studierenden des ATI ist der Studiengang Tourismuswirtschaft in Wilhelmshaven besonders attraktiv. Denn das Land benötigt dringend Tourismusfachleute, um die eigene Tourismusbranche zu entwickeln.
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