OLDENBURG - Wie müssen Angebote für berufsbegleitendes Lernen aufgebaut sein, dass sie erfolgreich abgeschlossen werden? Und welche Rolle spielen Hochschulen als Anbieter wissenschaftlicher Fort- und Weiterbildungen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Projektes „Studium & Beruf“ der Universitäten Oldenburg, Essen und Dortmund, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 750 000 Euro gefördert wird.
Das Lernen an Universitäten begleitet das gesamte Erwachsenenleben und schließt neben ehemaligen Studierenden auch Zielgruppen ein, denen ein Hochschulabschluss auf traditionellem Wege verschlossen blieb, erklärt Professorin Dr. Anke Hanft vom Arbeitsbereich Weiterbildung und Bildungsmanagement (we.b) der Universität Oldenburg.
Mit einer groß angelegten Befragung Studierender in verschiedenen Studienphasen soll zunächst die aktuelle Situation in Deutschland und dem Ausland erfasst werden. Die Ergebnisse sollen anschließend mit der tatsächlichen Situation an den drei Hochschulen verglichen werden, um Erfolgsfaktoren und Verbesserungsmöglichkeiten herauszuarbeiten, die eine stärkere Verknüpfung von grundständiger Lehre und Weiterbildung zum Ziel haben. Darauf aufbauend werden an den drei Universitäten Projekte initiiert und begleitet, um attraktive Studienangebote für die Zielgruppe der „nicht-traditionell“ Studierenden zu entwickeln.
