OLDENBURG - Sinnvoll sei eine Automatisierung der Schrankenanlage der Bahn im Stadtteil Ofenerdiek, heißt es in einem Forschungs- und Seminarbericht zum Thema „Der (geplante) Jade-Weser-Port und sein Einfluss auf das Hinterland“, der am Hochschulinstitut für Logistik der Fachhochschule Emden/Leer und der Jade-Hochschule unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Uwe Nehls und Professor Dr. Reinhard Elsner verfasst wurde. Untersucht wurde die Verkehrssituation an der Schnittstelle Schiene und Straße in der „Weißenmoorstraße“ und „Am Stadtrand“ in Oldenburg.

In einer Verkehrssimulation wurde ermittelt, wie sich eine Verdopplung der Anzahl durchfahrender Züge auf die Warteschlangenlänge bei jeder Schließung auswirken würde. Diese ergab, dass durchschnittlich weniger als zehn Fahrzeuge vor den Schranken warten müssten. Dies liegt unter anderem daran, dass das Verkehrsaufkommen gegenüber dem Jahr 2002 um 25 Prozent zurückgegangen ist.

Durch die Automatisierung der heute manuell betriebenen Schrankenanlage könnten die Schließzeiten auf die Hälfte (halbautomatisch) beziehungsweise ein Viertel (vollautomatisch) reduziert werden.

NWZ-Spezial: Informationen, Bilder und Videos zum Jade-Weser-Port, dem Jadeport, Jadebay und dem JadeWeserPark.