OLDENBURG - Enge Kontakte zu den Professoren, den Lehrbeauftragten und den wissenschaftlichen Mitarbeitern, eine geringe Abbrecherquote, ausgezeichnete Rahmenbedingungen sowie ein bewusst breit ausgelegtes Themenspektrum, zeichneten das Architekturstudium an der Jade-Hochschule in Oldenburg aus, erklärt Professor Dr. Lutz Beckmann, Dekan des Fachbereichs Architektur.
„Wir bilden Spezialisten fürs Ganze aus. Unsere Absolventen kennen sich in der Architekturgeschichte ebenso aus wie in der Bauphysik oder dem Planungsrecht.“ An der Jade-Hochschule geht man sogar noch einen Schritt weiter: Weil sich einige der künftigen Architekten selbstständig machen, stehen auf ihrem Studienplan auch Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit.
Dabei werden die traditionellen Grundlagen keineswegs vernachlässigt. „Auf das herkömmliche Zeichnen legen wir großen Wert“, betont der Dekan und verweist auf Seminare wie Darstellende Geometrie oder Plastisch-räumliches Gestalten, die am Anfang jedes Studiums stehen. Erst danach geht es an den Computer. „Dann aber richtig“, schmunzelt Beckmann und verweist auf die professionelle Ausstattung des fachbereichseigenen und zum Teil aus Studiengebühren finanzierten 3D-Labors.
Für Aufmerksamkeit sorgen zudem die zahlreichen Ausstellungen mit Arbeiten der angehenden Architekten. Die dabei präsentierten Entwürfe, Modelle und Ideen haben dank der vielen Kontakte zur regionalen Wirtschaft durchaus Chancen, verwirklicht zu werden. So geschehen beim „Haus der Zukunft“, der neuen Forschungs- und Bildungsstätte des Energieversorgers EWE AG im Emsteker „ecopark“, das auf einen Entwurf der Studentinnen Cathrin Schultz und Kathrin Sievers zurück geht, die an der Jade-Hochschule ihr Handwerk gelernt haben.
