Oldenburg - Mit einer Feierstunde hat die Universität Oldenburg kürzlich die ersten 33 Geflüchteten begrüßt, die sich für das neue Orientierungsjahr eingeschrieben haben. Die 28 Männer und fünf Frauen sind mehrheitlich aus Syrien nach Oldenburg gekommen. In bis zu drei Semestern bereitet die Universität sie darauf vor, ein Fachstudium an einer deutschen Hochschule aufnehmen zu können.
„Das Orientierungsjahr stellt für uns ein Novum und eine Herausforderung dar“, sagte Prof. Dr. Sabine Kyora, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Gleichstellung anlässlich der Begrüßung und wandte sich dann direkt an die Kursteilnehmer, für die ihr Grußwort simultan übersetzt wurde: „Wir möchten, dass Sie bei uns Ihren Platz finden, sich integrieren – und dabei möchten wir auch im besten Sinn von Ihnen profitieren. Sie bringen ein Potenzial mit, das sowohl unserer Gesellschaft als auch der internationalen Perspektive der Carl von Ossietzky Universität gut tut.“
Ziel des Orientierungsjahrs ist es, den Teilnehmern alle notwendigen Kompetenzen für ein Fachstudium zu vermitteln und so einen schnellen Zugang zum deutschen Hochschulsystem zu ermöglichen. Das Angebot umfasst vier inhaltliche Säulen: „Deutsch als Wissenschaftssprache“, „Fachliche Bezüge“, „Wissenschaftliches Arbeiten“ sowie „Begleitung, Beratung und Integration“. Ein klarer Schwerpunkt des Orientierungsjahrs der Universität liegt auf dem Spracherwerb.
