Hannover/Göttingen - Für Studenten in Niedersachsen wird die Suche nach einer Bleibe immer schwieriger. In Hannover zeichnet sich schon jetzt ein deutliches Defizit an Wohnraum ab – dabei beginnt das Semester erst im Oktober. Besonders Studienanfänger und ausländische Studierende haben es schwer.
Mit Kampagnen soll das Problem nun angegangen werden. Unter dem Titel „Lasst uns nicht im Regen stehen“ wirbt das Netzwerk Initiative Wissenschaft um Vermieter, die ausländische Studenten aufnehmen. Allein 5500 von ihnen sollen dieses Jahr nach Hannover ziehen.
In Göttingen wird auf 200 000 Brötchentüten für das Projekt „Wohnen für Hilfe“ vom Studentenwerk und der Freien Altenarbeit geworben. Statt um einen reinen Schlafplatz geht es um gegenseitige Hilfe zwischen Studenten und Senioren.
