WILHELMSHAVEN - „Die Spar & Bau war auch in ihrem 117. Geschäftsjahr erfolgreich“ – so überschreibt Vorstandsvorsitzender Peter Hohmann die Kurzfassung des Geschäftsberichts 2010. Bei einer Bilanzsumme von 83,7 Millionen Euro (plus 12,3 Mio.) wurde ein Jahresüberschuss von 3 357 819 Euro erwirtschaftet. Davon sollen 3 203 572 Euro in die Rücklagen eingestellt werden. Dieser Vorschlag wird der am 23. Juni tagenden Vertreterversammlung der Wohnungsbaugenossenschaft vorgelegt.
Die Mitglieder dürfen sich danach auch in diesem Jahr wieder über eine Dividende von vier Prozent freuen. 98 zusätzliche Mitglieder (insgesamt sind es 7771) und 4359 neu ausgegebene Geschäftsanteile (insgesamt 17 270) sind ein Beleg für die Attraktivität des Angebots.
Am Ergebnis hat die Vermietungsquote von 99,5 Prozent großen Anteil. 3132 Wohnungen hatte Spar & Bau im Bestand, 103 im Bau und 32 in Planung. Im Parkgarten werden Anfang September die letzten der 103 Wohnungen des ersten und zweiten Bauabschnitts bezogen. 90 Prozent seien vermietet. Im Sommer wird mit dem Bau des letzten Hauses mit 19 Altenwohnungen begonnen. Am Großen Hafen wird ein weiteres Grundstück baureif. Vorgesehen ist der Bau weiterer zwölf Wohnungen.
Auch Spar & Bau verzeichnet wachsende Fluktuation. Um Mieter weiter an sich zu binden, hat Spar & Bau 2010 sieben Millionen Euro investiert. Unter anderem wurden 110 Wohnungen komplett modernisiert. In 45 bewohnten Wohnungen wurden innerhalb von sechs Tagen neue Bäder eingebaut.
„Wir sichern pro Jahr 300 Arbeitsplätze im Handwerk“, so Hohmann. Die Mieter seien in ihren Ansprüchen vielfältiger geworden, sagen Hohmann und Dieter Wohler. Studenten und Senioren, junge Familien, Alleinerziehende und Singles: Den unterschiedlichen Bedürfnissen soll Rechnung getragen werden. Dank des hohen Modernisierungsgrades habe sich die Wettbewerbssituation der Genossenschaft weiter verbessert.
