WILHELMSHAVEN - Ein Wettkampf der etwas anderen Art wird am 10. Mai an der Jade Hochschule Wilhelmshaven ausgetragen: ein Roboterwettkampf.
Bei dem Konstruktionswettbewerb müssen 20 Studententeams innerhalb von 14 Tagen ferngesteuerte Roboter entwerfen und bauen. Der vorgegebene Bausatz verlangt, dass die Teilnehmer Gegenstände wie beispielsweise Luftballons, Mausefallen, Bierflaschen oder auch Abflussrohre mit modernster Technik wie Mikrokontrollern oder pneumatischen Bauelementen aus der Industrie kombinieren. Am Stichtag müssen die Teilnehmer dann beweisen, dass sie vorgegebene Aufgaben mit ihrem Roboter meistern können.
Organisiert wird das Ganze von Studenten der Jade Hochschule. „So kann ich einmal die trockene Theorie aus den Hörsälen in die spannende Praxis umsetzen“, sagt Nick Kistowski, Student des Maschinenbaus und Mitglied des Organisations-Teams. Am Wettkampf nehmen neben deutschen Mannschaften Teams aus Schweden, Holland, der Türkei und Lettland teil. Auch die ungarischen Titelverteidiger werden versuchen, sich mit ihrer Konstruktion an die Spitze zu setzten.
