WILHELMSHAVEN - Ein warmer Geldregen aus Berlin und Hannover sorgt für sonnige Aussichten in Wilhelmshaven: Zuschüsse vom Bund und vom Land in Höhe von mehr als 20 Millionen Euro für zusätzliche Investitionen fließen in die Jadestadt.

Mit diesem Geld können aufgeschobene oder abgespeckte Maßnahmen realisiert werden, die sich die Stadt wegen ihres Haushaltsdefizits sonst nicht hätte leisten können, wie Kämmerer Heiko Hoff und Jörg Valnion vom Bereich „Zentrale Steuerung“ der Verwaltung erklärten. Zugleich präsentierten sie ein Schreiben des Innenministeriums, in dem 4,63 Millionen Euro pauschale Förderung aus dem Konjunkturprogramm II genehmigt wurden. Die Stadt muss ihrerseits 1,35 Millionen Euro zuschießen.

Ferner stehen an Zuschüssen zur Verfügung: weitere 5,9 Millionen Euro aus dem ersten Konjunkturprogramm (zur Sanierung der Integrierten Gesamtschule) ebenso wie weitere Millionen Euro für Maßnahmen des Landes. So erhält die Fachhochschule 1,94 Millionen Euro, das Institut für Vogelforschung 3,5 Millionen Euro und das Marinemuseum 500000 Euro.

Ferner fließen noch öffentliche Gelder für die Anbindung des JadeWeserPorts an das Hinterland. Damit werden die beiden Gleise und die Elektrifizierung finanziert. Rechnet man noch Zuschüsse für Förderschwerpunkte Schulinfrastruktur, kommunale Sportstätten und Altlastensanierung sowie den Stadtumbau West, kommt man auf mehr als 20 Millionen Euro.