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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Studentin Mayssane Boudi packt Probleme an

13.11.2019

Bremen Klimawandel, eine wachsende Weltbevölkerung, immer knapper werdende Ressourcen – die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind komplex. Doch Mayssane Boudi lässt sich davon nicht abschrecken. Ganz im Gegenteil, die 18-Jährige hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Irgendwann möchte sie in der Weltpolitik mitmischen und die Probleme unserer Zeit angehen, eins nach dem anderen. Den ersten Grundstein für ihre Karrierepläne hat sie bereits gelegt, denn seit September studiert sie International Relations: Politics and History an der Jacobs University in Bremen.

Die gebürtige Marokkanerin interessierte sich schon früh für komplexe, gesellschaftliche Zusammenhänge. „Bereits als kleines Mädchen war ich fasziniert von den vielen verschiedenen Formen, in denen die Menschen in meinem Heimatland Marokko miteinander interagierten“, erinnert sich Mayssane Boudi. „Ich wollte verstehen, wie die Welt um mich herum funktionierte und hinterfragte alles, was ich wahrnahm.“ Der unstillbare Wissensdrang blieb auch Boudis Eltern nicht verborgen, die die Interessen ihrer Tochter stets positiv bestärkten.

Je mehr Mayssane Boudi über ihre Umwelt lernte, desto stärker fielen ihr auch soziale Missstände auf. Nicht alle Gleichaltrigen konnten zur Schule gehen, so wie sie und nicht alle Eltern hatten genug Geld, um ihre Familien regelmäßig mit Lebensmitteln zu versorgen. Im jungen Teenageralter entschied sich Mayssane Boudi daher, zur Lösung dieser Probleme beizutragen, anstatt sie einfach so hinzunehmen. Bereits mit 13 Jahren engagierte sie sich regelmäßig für verschiedene soziale Zwecke: Sie gab Lebensmittel an Bedürftige aus, unterstützte die mobile Krankenversorgung in abgelegenen Gegenden Marokkos und unterrichtete Kinder, die sonst keinen Zugang zur Schulbildung hatten. „Wenn ich anderen Menschen eine Freude bereiten kann, macht mich das auch selbst glücklich“, erklärt die Studentin.

In Zukunft möchte sich Boudi auch den globalen Problemen der Gegenwart stellen. Doch das hat noch etwas Zeit. Vorher konzentriert sie sich auf ihr Studium. „Ein Bekannter erzählte mir von der Jacobs University. Von der persönlichen Beziehung zu den Professoren und der kulturellen Vielfalt auf dem Campus war ich sofort fasziniert“, sagt Boudi . Noch im gleichen Monat erhielt sie ein Stipendium der Jacobs Alumni Association. Ihr soziales Engagement und ihre herausragenden schulischen Leistungen überzeugten die Auswahlkommission. „Mit diesem Stipendium ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, freut sich die Marokkanerin.

Es ist ihr zwar nicht leicht- gefallen, ihre Freunde und ihre Familie in Marokko zurückzulassen, trotzdem ist sie froh, dass sie sich auf dieses Abenteuer eingelassen hat: „Jeder Mensch wächst mit seinen Herausforderungen. Nun habe ich die Chance, in Deutschland zu studieren und kann gleichzeitig Freundschaften mit Menschen aus der ganzen Welt schließen.“

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